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BSW-Studie: Netzausbau für 55 GW Solarstrom kostet nur 1 Mrd. Euro bis 2020

Das Beratungsunternehmen Ecofys hat im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) ein Gutachten über den erforderlichen Ausbau der Niederspannungsnetze zur Integration der dezentral erzeugten Solarenergie angefertigt. Das Ergebnis: der Netzausbau zur Integration von 55 Gigawatt Solarenergie würde bis zum Jahr 2020 gerade einmal eine Milliarde Euro kosten. Das entspricht genau den jährlich anfallenden Erneuerungskosten für das Verteilnetz, zu dem das Niederspannungsnetz gehört. Ein starker Solarstromzubau sei somit technisch machbar und die Kosten wären überschaubar.

Jörg Mayer, Geschäftsführer des BSW-Solar: „Dieser Ausbau ist technisch problemlos in den laufenden Erneuerungsprozess integrierbar. (…) Damit wird deutlich, dass es weder auf der Kostenseite, noch technisch nennenswerte Hindernisse gibt, die gegen einen weiteren kraftvollen Ausbau der Photovoltaik sprechen. Wer dies behauptet, bedient ein Vorurteil. (…) Es ist jetzt dringend notwendig, dass sich die Politik ohne Wenn und Aber zu einem kraftvollen Ausbau des Solarstroms bekennt und auf überzogene Einschnitte bei der Solarstrom-Förderung verzichtet.

Solarstrom wird überwiegend dezentral und verbrauchernah erzeugt. Daher fließen rund 80% der Solarstromleistung in die lokalen Niederspannungsnetze auf Gemeindeebene. BSW-Chef Jörg Mayer: „Wir stellen fest, dass die Ertüchtigung des Niederspannungsnetzes für die Aufnahme großer Mengen Solarstrom technisch ohne Probleme machbar ist, und zwar zu überschaubaren Kosten.“ (Das Ecofys-Gutachten zur Netzintegration von Solastrom finden Sie hier in voller Länge.)
(mb)

 

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