Management

Business Networking – Interview mit Andreas Geßner, Geßner Elektro- und Datentechnik AG

Zum Thema "Wie ich mein Networking verbessern kann" fand am Donnerstag, 13.10.2011, der 55. Roundtable des MUK-IT statt. Hierzu wurden ausgewählte Führungskräfte und Unternehmer über Ihre Erfahrungen im “Business Networking” interviewt.

Das vierzehnte Interview dieser Gesprächsrunde wurde mit Andreas Geßner, Vorstand und Inhaber der Geßner Elektro- und Datentechnik AG (GEDAG), geführt.

 

1. Bitte stellen Sie sich kurz vor!

Mein Name ist Andreas Geßner. Ich bin Vorstand und Inhaber der Geßner Elektro- und Datentechnik AG (GEDAG). Wir sind ein IT-Infrastrukturdienstleister im Microsoft-Umfeld mit ca. 10 Angestellten in Taufkirchen im Landkreis München.

2. Was bedeutet für Sie “Networking”?

Networking bedeutet für mich, mit vielen Gleichgesinnten (und damit meine ich nicht nur Gleichgesinnte aus der IT) in regelmäßigen Kontakt zu treten, um sich besser kennenzulernen. Ich habe immer wieder festgestellt, dass man manche Kollegen zwei, drei Mal getroffen hat und sich ausgiebig unterhalten hat, man aber immer noch nicht wirklich weiß, was dieser genau macht und wie sein Geschäftsmodell aussieht. Deshalb ist es unerlässlich, regelmäßig in Kontakt zu bleiben.

3. Inwieweit ist für Sie ein funktionierendes Business Netzwerk wichtig und wie pflegen Sie dies?

Ich habe eigentlich erst in den letzten Jahren richtig erkannt, dass Networking mit das wichtigste Instrument ist, sich selbst im Markt zu positionieren. Insofern ist es, wenn man Expansionspläne hat, unerlässlich. Zudem macht es viel Spaß.

4. In welchem Rahmen nutzen Sie Ihre eigenes Business Netzwerk und welche Erfahrungen haben Sie dabei gemacht?

Mein Netzwerk ist eigentlich gleichzusetzen mit meinen Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern und Geschäftsfreunden. Geschäftsfreunde, die nicht zu meinen Kunden und Lieferanten gehören, tragen typischerweise dazu bei, solche zu gewinnen oder andere wertvolle Informationen auszutauschen.

5. Nutzen Sie auch virtuelle Netzwerk, wie Facebook & Co.? Wenn ja, in welcher Form und welche Erkenntnisse haben Sie hier gewonnen?

Ich bin gerade dabei den Nutzen dieser Netze ebenfalls zu entdecken. Die virtuellen Netze können aber nur ein Hilfsmittel sein, seine Kontakte zu pflegen und nicht abkühlen zu lassen. Ein gelegentlich persönliches Treffen können sie nicht ersetzen.

6. Wie organisieren Sie das Networking / Beziehungsmanagement unter den Mitarbeitern im eigenen Unternehmen und wie wird dieses gefördert?

Meine Mitarbeiter sind (auf)gefordert ebenfalls umfangreiche Beziehungen in alle Richtungen zu pflegen. Zukünftig sollen alle Mitarbeiter regelmäßig in den sozialen Netzwerken Beiträge platzieren und so deren Bild, und damit auch das Bild unseres Unternehmens, zu schärfen.

7. Was würden Sie anderen Führungskräften und Unternehmern in Sachen Business Networking mit auf den Weg geben?

Ohne Netzwerk geht nichts. Selbst, wenn man sein Netzwerk nicht pflegt, lebt man vermutlich von einer Stammkundschaft, die seinerseits ein abgeschlossenes Netzwerk darstellt. Will man über seinen Tellerrand hinaussehen, so ist ein Hegen und Pflegen seines Business- (und auch privates) Umfeld unumgänglich. Man wir nur sehr selten ein umfangreiches Projektgeschäft abschließen, wenn man den betreffenden Personen nicht wenigstens einmal in die Augen gesehen und die Hand geschüttelt hat.

Vielen Dank für das Gespräch.

 

Das Interview führte Lutz Steffen (MUK-IT) und Oliver Foitzik (AGITANOFOMACO) durch.

 

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