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Business-Notebook: Neukauf, Leasing oder Gebrauchtkauf?

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Wenn neue Business-Notebook gekauft werden sollen, stehen IT-Abteilungen immer wieder vor der Entscheidung, ob es ein Neukauf, Leasing oder ein Gebrauchtkauf sein soll. Im folgenden Artikel gehen wir auf die verschiedenen Vor- und Nachteile der drei Varianten ein, damit Sie sich ein umfangreiches Bild der in Betracht zu ziehenden Möglichkeiten machen können.

Der Neukauf von Business-Notebooks

Der Vorteil beim Neukauf liegt auf der Hand: Sie erhalten ein Neugerät. Das bedeutet, dass nur Sie als Käufer das Gerät in der Hand hatten und niemand anderes das Gerät bereits nutzen konnte – die Akkulaufzeit und optische Komponenten sind also in einwandfreiem Zustand. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit des beliebigen Hinzubuchens von Garantieverlängerungen. Dies ist bei den anderen Anschaffungsmethoden in der Regel nicht möglich – beachten Sie aber unbedingt, ob diese wirklich nötig sind. Das Gerät ist immer so gut ausgestattet, wie Sie es als Käufer wünschen, da Konfigurationen durch Sie bestimmt werden und optimal auf die Anforderungen zugeschnitten werden können. Zusätzlich ist das Business-Notebook – sofern gewünscht – kein Gerät, das schon längere Zeit auf dem Markt ist und somit immer auf dem neusten Stand der Technologie. Damit ist eine Kompatibilität zu neuen Systemen und Programmen garantiert.

Auf der anderen Seite hingegen ist ein Nachteil des Neukaufs der hohe Werteverlust, insbesondere in der ersten Zeit. Immer wieder kommt es im Technikbereich auch vor, dass gerade neue Geräte noch Bugs oder Hardware-Mängel aufweisen, die bei den Tests der Hersteller nicht zu Tage traten. Aus finanzieller Sicht ist bei einem Neukauf auch immer zu beachten, dass diese Variante der Anschaffung das höchste Kapital bindet und zu einer Senkung der Liquidität führt.

Business-Notebooks auf Leasing

Beim Leasing wird das Business-Notebook für eine monatliche Pauschale und einen selbstbestimmten, begrenzten Zeitraum gemietet. Danach kann das Gerät zurückgegeben werden. Wenn das Gerät allerdings überzeugt hat, so kann es gegen Ende des Vertrags für einen festgesetzten Betrag übernommen werden. Ganz klarer Vorteil ist hier, dass das Gerät schneller wieder zu wechseln ist als beim Neukauf. Ihre Mitarbeiter arbeiten somit immer mit der aktuellsten Technik, welches Performance- und Kompatibilitätsvorteile miteinander verbindet. Auf der finanziellen Seite stehen natürlich ein Höchstmaß liquider Mittel und die steuerliche Absetzbarkeit dieses Finanzierungsmodells.

Allerdings ist der Leasing-Nehmer niemals Eigentümer des Geräts und es besteht keine Möglichkeit, den Vertrag frühzeitig zu kündigen. Der Vermieter des Gerätes hingegen kann den Vertrag bei Versäumnis der Zahlungen beispielsweise sofort kündigen. Dadurch können im schlimmsten Fall sogar Strafgebühren entstehen. Unternehmen, welche auf Rentabilität optimieren und weniger auf die Liquidität achten, sollten vorher die Total Cost of Ownership bestimmen, da diese Kosten durchaus höher ausfallen können, als bei anderen Anschaffungsmodellen.

Der Gebrauchtkauf beim Business-Notebook

Bei diesem Finanzierungsmodell handelt es sich um eine Abwägung zwischen dem Zustand des Notebooks und der Ersparnis zum Neukauf. Die Geräte sind oft Rückläufer von Leasing-Verträgen und somit etwa zwei bis drei Jahre im Einsatz gewesen. Spezialisierte Händler kaufen diese Geräte, reinigen und testen sie gründlich und spielen gegebenenfalls neue Software auf die Laptops. Ein großer Vorteil, sein Business-Notebook gebraucht zu kaufen, ist die Ersparnis im Vergleich zum Neukauf. Es ist jedoch zu beachten, dass solche Geräte bereits einige Zeit auf dem Markt waren, sie also möglicherweise nicht mehr dem modernen Standard entsprechen können.

Bei einem Gebrauchtkauf muss der Kunde unbedingt wissen, was seine Ansprüche an das Gerät sind, da hier häufig keine umfassenden Spezifikationen mehr möglich sind. Ausnahme bilden hier einige spezialisierte Händler, die auch Wunschkonfigurationen gebrauchter Business-Notebooks anbieten.
Kurz und bündig richtet sich das Finanzierungsmodell des Gebrauchtkaufs an Kunden, deren Budget begrenzt ist und die sich genau und ausführlich mit allen zur Verfügung stehenden Business-Notebooks auseinandergesetzt haben. Da Business-Notebooks in der Regel recht langlebig sind, lassen sich mit kleinen Nachteilen vor allem bei größeren Anschaffungen viele Investitionen sparen.

Die Zwischenbilanz ist situationsabhängig

Eine pauschale Empfehlung zu einem Finanzierungsmodell beziehungsweise einer Art der Anschaffung kann man nicht geben, da diese immer von der aktuellen Lage des jeweiligen Unternehmens und auch der Unternehmensstrategie abhängig ist. Des Weiteren spielen auch die Anforderungen an die Laptops eine große Rolle, welches Modell vorzuziehen ist. IT-Einkäufer sollten daher immer erst interne Ansprüche analysieren, bevor für den Kauf, Gebrauchtkauf oder Leasing entschieden wird.

Beate Greisel

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