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Businesslook im Sommer – Was Mann nicht darf

„Ohne Schweiß kein Preis“ heißt es so schön und das gilt nicht nur im Sport oder im Handwerk. Auch der Bürojob kann zu einer schweißtreibenden Angelegenheit werden. Umso mehr während den bald anstehenden Sommertagen, denn gerade in diesem Arbeitsumfeld kann man nicht in kurzer Hose und T-Shirt erscheinen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn man die ein oder andere Sprosse der Karriereleiter nehmen möchte. Dennoch müssen Bequemlichkeit und Businesslook keine Gegensatzpaare bilden.

Kommunikationsmedium Kleidung

Businesslook, Netzwerken, Beruf und Karriere
Businesslook: Kleidung ist ein Medium der nonverbalen Kommunikation. (Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de)

Arzt oder Polizist müsste man sein. Diese Berufsgruppen erkennt man am weißen Kittel beziehungsweise der Uniform. Darüber hinaus stehen diesen für die sprichwörtlich heißen Tage des Jahres Kurzarmvarianten bereit. Im Business wiederum sind Kurzarmhemden in den meisten Fällen ein absolutes Tabu. Aber ist das in Zeiten, in denen strikte Kleidungsvorschriften zunehmend in den Hintergrund zu treten scheinen, überhaupt wichtig?

Ja, denn Kleidung ist und bleibt ein Kommunikationsmittel. Mit Kleidung versendet man zwar oft ungehörte, weil nonverbale, aber dennoch klar verständliche Botschaften. Das zeigt auch eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) und der Hamburg School of Business Administration (HSBA) im Auftrag der Beratungsgesellschaft Pawlik Sales Consultants.

Der Vertrieb trägt anthrazit

Untersucht wurde das äußere Auftreten von Vertriebsmitarbeitern in puncto Accessoires, Körperpflege und vor allem Kleidung. Und tatsächlich stellte sich im Verlauf der Studie eine Art Idealbild des erfolgreichen Verkäufers heraus. Für die überwiegende Mehrheit der rund 2.000 befragten Kunden trägt der „perfekte Vertriebler“ einen anthrazitfarbenen Anzug mit einem hellen einfarbigen Hemd und eine unifarbene Krawatte. Zudem achtet er auf farblich perfekt abgestimmte Gürtel, Lederschuhe und Socken. Mit anderen Worten: Für die Kunden ist nur ein gut gekleideter Verkäufer ist ein vertrauenswürdiger Verkäufer.

Business UND Bequemlichkeit

Was für den Vertrieb gilt, trifft auch auf andere Unternehmensteile zu. Gerade im Büro und in Führungsetagen sagt die Kleidung oft mehr als tausend Worte. Deshalb muss es aber nicht gleich Business ODER Bequemlichkeit heißen, sondern vielmehr UND. Denn dunkle Anzüge und Hemden mit langen Ärmeln sind durchaus auch bei 30 Grad im Schatten tragbar. Das beweisen unter anderem die Sommerlooks von ETRO. Dabei ist eine wichtige Voraussetzung, dass Sie bei der Wahl Ihrer Businesskleidung auf hochwertige Naturmaterialien, wie zum Beispiel Schurwolle, Kaschmir, Mohair, Seide oder Baumwolle achten.

Und noch ein weiterer Tipp: Legen Sie sich für den Sommer im Schreibtisch ein „Notfallpaket“, bestehend aus frischem Hemd, kühlendes Körpergel, Deodoranttücher und ein leichtes Parfum, parat. Somit wird zwar auch Ihr eventuell geplanter Sprung auf der Karriereleiter nicht frei von Schweiß bleiben, aber Sie sind für den Fall der Fälle optimal gerüstet.

Christoph Schroeder

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