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Button-Lösung: Erste Abmahnungen

Die am 1. August in Kraft getretene Button-Lösung zeitigt erste Folgen. So mahnte der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. die E-Mail-Anbieter GMX und Web.de ab. In den Online-Auftritten der Unternehmen wurden die neuen Regelungen nicht korrekt umgesetzt. Im Angebot der kostenpflichtigen Leistungen ist zwar der geforderte Button integriert, jedoch befinden sich nach VZBV die Informationen zu den Vertragsbedingungen nicht wie gefordert in unmittelbarer Nähe des Buttons. Kunden müssen nach der Button-Lösung unter anderem klar und deutlich über Preise und Versandkosten informiert werden.

Vorschriften zeigen Wirkung

Die beiden Unternehmen sind nicht die ersten Online-Dienstleister mit Abmahnung wegen einer nicht korrekten Umsetzung der neuen Regelungen. Nach Mitteilung des VZBV seien von 109 geprüften Portalen 88 nicht mehr erreichbar, bei 13 weiteren ist keine Anmeldung mehr möglich. Die ausgewählten Webseiten fielen bereits in der Vergangenheit wegen verschleierter Preisangaben auf. Der VZBV gibt jedoch keine Entwarnung, da unzulässige Seiten jederzeit wieder reaktiviert werden können. Der Verband beanstandet einen Teil der übrigen Seiten weiterhin und hat auch weitere Abmahnungen versandt.

Gefahr bei Smartphones

Smartphones gelten als besonders unsicher hinsichtlich der Kostenfallen. Bereits ein unbedachter Klick auf einen Werbebanner kann zu einem ungewollten kostenpflichtigen Abo führen, da sich die Nutzer zumeist nicht erst registrieren müssen.

Weitere Informationen zur Button-Lösung und eine Übersicht über die Regelungen finden Sie hier.

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