Regionales

BW ehrt besondere Bemühungen im Gesundheitsbereich

„Mit dem Preis wollen wir den Wettbewerb und den Austausch der Ideen fördern und Vorbilder für besonders gute Qualität im Gesundheitswesen bekannt machen. Der Preis soll Impulsgeber für eine lebendige Qualitätskultur im Gesundheitswesen sein,“ so Gesundheitsministerin Katrin Altpeter zu der Verleihung des „Qualitätsförderpreises Gesundheit Baden-Württemberg“. Insgesamt wurden drei Projekte mit einem Preisgeld von insgesamt 15.000 Euro prämiert. Platz eins konnte sich die Konzeption niederschwelliger Angebote für Menschen mit Demenz und psychischen Erkrankungen in der ambulanten Pflege des Ambulanten Pflegedienstes Gugeller & Niegisch aus Kernen sichern. Der zweite Platz ging an die Initiative „Qualitätssteigerung und Kostenoptimierung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit von Orthopädie-Technik und Physiotherapie nach Amputation an der unteren Extremität“ des Orthopädie + Vital Zentrums Piro GmbH aus Villingen-Schwenningen. Zu guter Letzt erhielt das Städtische Klinikum Karlsruhe den dritten Platz für ihr Projekt „Praxisorientiertes Beschwerdemanagement als Teil eines integrierten Risikomanagements“

Im Rahmen des zehnjährigen Jubiläums der Qualitätsförderpreises wurden in der Vergangenheit ausgezeichnete Projekte unter die Lupe genommen. Dabei wurde die positive Wirkung des Preises nur weiter bestätigt. Der Sieger aus dem Jahre 2005 zur Sturzprävention in Pflegeheimen wurde in den letzten Jahren in über 320 Einrichtungen implementiert. Die Anzahl der Verletzungen durch Stürze konnte so landesweit um 21% gesenkt werden. „Ziel des Preises ist es ja gerade auch, dass Projekte übertragen und in der Versorgung verankert werden“, so die Gesundheitsministerin.
 

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