Regionales

BW: Erneuerbare Energiequellen liefern 17,2% des Stroms

Die nachhaltige Energieerzeugung gewinnt im Südwesten der Bundesrepublik immer mehr an Bedeutung. Vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg zufolge, stellten Erneuerbare Energiequellen 17,2 Prozent der insgesamt 66.001 Millionen Kilowattstunden Strom, die 2010 produziert wurden. Das entspricht einem Anstieg von 2,2 Prozent im Vorjahresvergleich. Jedoch stammen immer noch über drei Viertel des erzeugten Stroms aus Kernenergie und fossilen Brennstoffen. Obwohl die Energieproduktion der Kernenergie und Erdgas im Vergleich mit 2009 um jeweils 7,9% und 0,5% abgenommen hat, stieg die der Steinkohle um 7,9%. Die Erneuerbaren Energieträger wuchsen im Vergleich allerdings am stärksten. Deren Output nahm um 15,7% zu und stieg auf 11.364 Millionen Kilowattstunden an.

Wasserkraft und Biomasse bilden mit fast 75% den größten Anteil bei den Erneuerbaren, gefolgt von der Photovoltaik, die im Vorjahresvergleich um stolze 52,2% zunahm. Dieses rasante Wachstum wird jedoch kaum zu halten sein. Die langfristige Senkung der EEG-Zuschläge und ein Einbrechen der Umsätze bei den Solarfirmen werden dem Ausbau der Photovoltaik allerdings wohl einen Dämpfer versetzen.

 

 

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