Wirtschaft

China kämpft mit Preisobergrenzen gegen Inflation

China hat im laufenden Jahr 2011 mit 4-5% Inflation zu kämpfen. Die Inflation schmälert das mühsam erarbeitete Wirtschaftswachstum. Da Chinas Finanzen zudem exzellent sind (die weltgrößten Devisenreserven sind 2010 um weitere 18,7 Prozent auf 2,85 Billionen Dollar gestiegen), ist auch der Bedarf einer höheren Inflation zum erleichterten Schuldenabbau nicht gegeben. Daher bemüht sich Peking, die Auswirkungen zu minimieren. Nun hat die Regierung im Kampf gegen die Teuerung die Höchstpreise für mehr als 1.200 Sorten von Antibiotika und Kreislaufmedikamenten um durchschnittlich 21 Prozent herabgesetzt. Diese führe zu Entlastungen in der Höhe von rund 1,1 Milliarden Euro. Wer gegen die Vorgaben verstoße, müsse mit harten Strafen rechnen, die von Bußgeldern bis hin zur Zwangsschließung reichen.

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