Wirtschaft

China pumpt 160 Mrd. Dollar aus seinem Staatsschatz in die Banken

China besitzt mit 3,2 Billionen Dollar die weltweit größten Währungsreserven und gleichzeitig auch eine der höchsten Sparquoten der Welt. Intern braut sich jedoch ein gigantisches finanzielles Problem zusammen, das aus drei mit einander verwobenen Teilproblemen besteht: Ein kollabierendes Schattenbankensystem, eine überhitzte Immobilienblase und eine Kreditklemme für kleine und mittlere Unternehmen (AGITANO hat am 31.10. ausführlich hierüber berichtet). Nun hat die Regierung in Peking angekündigt, innerhalb der nächsten zwei Monate 160 Milliarden Dollar zur Rekapitalisierung der einheimischen Banken aufzuwenden. Damit sollen die Finanzinstitute fit gemacht werden, um das Zerschlagen des Schattenbankensystems zu verkraften, eine im bestmöglichsten Fall „sanfte Landung“ der Immobilienblase zu überstehen und zugleich auch die Kreditklemme für die kleinen und mittleren Unternehmen zu beenden.
 

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