Energie & Umwelt

China sticht Deutsche Windenergie aus: Trotzdem großes Wachstum

Die deutsche Windenergiebranche kann sich über wachsende Umsatzzahlen freuen. Jedoch leider nur in Deutschland. Allein im ersten Halbjahr 2011 wurden in Deutschland bereits 356 Windanlagen mit einer Stromkapazität von 793 Megawatt installiert. Das entspricht 20% mehr als im Vorjahresvergleich. Wenn man aber über den lokalen Markt hinaus geht ist die Entwicklung nicht ganz so positiv. Deutsche Marken besitzen mit 4,1% nur einen geringen Anteil am globalen Windmarkt. Der wichtige amerikanische Markt brach um 50% ein, während aufsteigende chinesische Windunternehmen ihren Anteil um 50% steigern konnten. China konnte seinen Einfluss bei Windkraftwerken damit weiter massiv ausbauen. Mittlerweile besetzen chinesische Firmen Platz zwei und vier bei den Top 10 Windkraftfirmen. Während sich China in der Welt ausbreitet, ist es für ausländische Firmen fast unmöglich, in China Fuß zu fassen. Die Bedingungen beim Markteintritt sind "gelinde gesagt: unter aller Sau", so Thorsten Herdan vom Branchenverband VDMA Power Systems. Jedoch steht es nicht ganz so schlimm um die deutsche Windbranche. In Deutschland ist das Potential der Windkraft noch lange nicht ausgeschöpft. In Baden-Württemberg etwa hat die neue Landesregierung neue Gebiete für den Bau von Windrädern angekündigt und in Bundesländern wie Bayern und Rheinland-Pfalz gibt es noch viele Möglichkeiten für den Ausbau der Windkraft.

Deutsche Solarenergie hingegen ist auf dem Weltmarkt weiter sehr gefragt. Sie genießt einen globalen Marktanteil von 20% und beim Solar-Maschinenbau sogar 50%.

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