Technologie

China testet erfolgreich bemanntes Tiefsee-U-Boot zur Rohstoffsuche

China hat ein spezielles U-Boot mit drei Mann Besatzung in eine Tiefe von 5.057 Metern gebracht. Das nach einem mystischen Seedrachen benannte Tauchboot „Jiaolong“ ist bis auf eine Tiefe von 7.000 Metern ausgelegt und soll der Erkundung von Rohstoffen auf dem Meeresboden der Tiefsee dienen. Damit ist China die insgesamt fünfte Nation weltweit, die Menschen in Tiefen über 3,500 Meter schicken und auch wieder sicher an die Oberfläche holen kann. Die Tauchtiefe wird gegenwärtig nur von Japan übertroffen (6.500 Meter Tiefe). Die weiteren Nationen sind die USA, Frankreich und Russland. Den Weltrekord hält jedoch nach wie vor unangefochten der Schweizer Forscher Jacques Piccard, der 1960 mit der „Trieste“ 11.000 Meter tief auf den Boden des Mariannengrabens im Westpazifik tauchte. China hat es dabei auf reichhaltige Tiefseevorkommen von Metallen wie Gold, Silber, Kupfer, Nickel oder Kobalt abgesehen, die vor allem in Manganknollen enthalten sind, allerdings auch auf reichhaltige Lagerstätten der Hightechmetalle „Seltene Erden“.
 

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