Energie & Umwelt

Chinesische Handelskammer bestreitet unlautere Solar-Subventionen

Die schnell wachsende Marktpräsenz chinesischer Hersteller auf dem Solarmarkt verleiht vielen Solarherstellern ein ungutes Gefühl und teilweise auch misstrauen. Es wird vermutet, dass sich chinesische Solarfirmen durch künstlich niedrige Preise sowie nicht wettbewerbskonformer Subventionen einen Wettbewerbsvorteil verschafft haben. Ein Bündnis aus sieben amerikanischen Solarfirmen, zu denen auch die US-Tochter von dem deutschen Unternehmen SolarWorld gehört, haben gemeinsam im November bei der amerikanischen Handelskammer ein Verfahren gegen diese marktschädigenden Handelspraktiken beantragt. Sie wären nicht in der Lage, in dem lukrativen und schnell wachsenden amerikanischen Solarmarkt, mit den angeblich subventionierten chinesischen Firmen mitzuhalten zu können. Das US-Handelsministerium prüft nun, ob diese Anschuldigungen der Wahrheit entsprechen. Bis 2012 wird eine Entscheidung erwartet.

Jedoch kommt nun Gegenwind aus China. Die chinesische Handelskammer für den Import und Export von Maschinen und elektronischen Produkten (CCCME) weist alle Anschuldigungen des Verfahrens von der Hand. In einer Presseerklärung betont die Handelskammer die Wichtigkeit eines freien Photovoltaik-Marktes für den weltweiten Umweltschutz und erklärt das enorme Wachstum der chinesischen Solarfirmen mit effizienteren Managementsystemen, größerer Produktion und vorausschauenden Geschäftsstrategien. Die chinesische Solarbranche habe einen beträchtlichen Beitrag für den globen Photovoltaik-Markt geleistet. Die Coalition for American Solar Manufacturing (CASM) befürchtet, dass das Verfahren die positive Entwicklung in der Solarbranche blockieren könnte.

 

 

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