Themenserien

Christiane Görres von startsocial e.V. im Dialog

1. Welche berufliche Tätigkeit üben Sie aus und welche Position haben Sie inne?

Als Vorstand von startsocial bin ich Projektmanagerin, und organisiere mit meinem Team den Wettbewerb für soziale Initiativen.

 

2. Wie sieht Ihr typischer Tagesablauf aus und was reizt Sie an Ihrer Tätigkeit?

Der Alltag ist von Büroarbeit und Besprechungen bestimmt, hinzu kommen viele Termine mit möglichen Coachs, Juroren, Partnern, Förderern, in denen wir uns inhaltlich stärken oder vernetzen. Wir lernen zum Glück immer wieder andere Menschen und neue Ideen kennen.

 

3. Was schätzen Ihre Mitarbeiter / Kollegen an Ihnen? Und sehen Sie dies genauso?

Gute Teamführung durch klare Zielsetzungen, aber auch eine respektvolle Individualführung durch Rücksicht auf Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten einzelner Teammitglieder.

 

4. Woran denken Sie bei den Worten „kurzfristiger Erfolg“ versus „Nachhaltigkeit“?

Kurzfristige Erfolge erfreuen das Tagesgeschäft, Nachhaltigkeit lässt ruhig schlafen und beschert späte Folgefreuden der täglichen Bemühungen.

 

5. Was sind Ihre eigenen Werte und wie setzen Sie diese im Geschäftsleben um?

Viele Werte bestimmen mein Denken und Handeln, sie aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Ich hoffe, dass mein Handeln geprägt ist von Verantwortungsbewusstsein, Gelassenheit und Gottvertrauen. D.h. ich bemühe mich darum, mich verantwortungsvoll für die Dinge einzusetzen, die mir wichtig sind und zugleich gelassen die Dinge hinzunehmen, die nicht mehr änderbar sind.

 

6. In welchem Unternehmen würden Sie gerne mal einen Tag arbeiten und warum?

In einer Raumkapsel: die Schwerelosigkeit reizt mich ebenso wie das notwendige, 100%ige Vertrauen in das Handeln der anderen, des Teams.

 

7. Wie sieht Ihr ideales Unternehmen aus?

In einem idealen Unternehmen hat keiner Angst vor der Arbeit und den Kollegen. Es wird viel gelacht. Es gibt klare Strukturen und Ziele, viel Motivation, viel Leidenschaft, jeder strengt sich anständig an und gibt, was er kann – Humor versus Magengeschwüre.

Der -neudeutsch- Flow muss stimmen, also das Verhältnis von Herausforderung und Erfolg.

 

8. Welche Person ist Ihr Vorbild und warum?

Ich denke nicht in Vorbildern. Aber ich bewundere z.B. die Hamburger Kultur-Sport und Mediensenatorin Karin v. Welck. für Ihre enorme Energie, ihren sachorientierten Gestaltungs- und Leistungswillen und ihre Fähigkeit, Menschen für das Handeln gewinnen zu können. Auch Marion Gräfin Dönhoff gehört zu den Menschen, vor denen ich viel Achtung habe für Ihre unbeirrbare geistige Brillanz, ihre Disziplin und ihre Überzeugungskraft.

 

9. Wie sehen Ihre persönlichen Ziele für die nächsten drei Jahre aus?

Es ist mir ein großes Anliegen, den Wettbewerb startsocial in die nächsten Jahre zu retten, was nur dadurch möglich ist, dass wir großzügige Förderer von der großartigen Idee startsocial überzeugen. Die wirtschaftliche Krise zeigt deutlich, wie wichtig das Ehrenamt in Deutschland geworden ist. Wir müssen uns wieder auf unsere zivilgesellschaftlichen Fähigkeiten verlassen und das soziale System um uns stärken.

 

10. Erzählen Sie uns eine außergewöhnliche Erfahrung, die Sie geprägt hat.

Meine Ausbildung zur Telefonseelsorgerin, die mir u.a. das wirkliche Zuhören näher gebracht hat.

 

11. Wie lautet Ihr Lebensmotto

Mich spricht der Satz des Religionsphilosophen Martin Buber immer wieder an: "Alles wirkliche Leben ist Begegnung"- aber auch der des Literaten Enzensberger: "Alles Wesentlich passiert dann doch".

 

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Kurzprofil von Christiane Görres:

 

Christiane Görres studierte Theater- und Literaturwissenschaften und Psychologie in München. Sie ist zudem ausgebildete Fremdsprachenkorrespondentin, Fernsehjournalistin und Telefonseelsorgerin.

Nach redaktioneller Tätigkeit für die Deutsche Welle TV zwischen 1995-98, baute Christiane Görres von 1997-2004 kleines Unternehme  (Görres Kulturbetrieb) für kulturpolitische Veranstaltungen, Theaterfestivals, Ausstellungen, Kunstprojekte, Kongresse, Veranstaltungsreihen auf und arbeitete für öffentliche und private Auftraggeber.

Zwischen 2004-2008 leitete sie das Büro der Hamburger Senatorin für Kultur, Sport und Medien als persönliche Referentin. Seit 2009 ist Christiane Görres Vorstand von startsocial e.V.

 

 

1. Welche berufliche Tätigkeit üben Sie aus und welche Position haben Sie inne?

Als Vorstand von startsocial bin ich Projektmanagerin, und organisiere mit meinem Team den Wettbewerb für soziale Initiativen.

 

2. Wie sieht Ihr typischer Tagesablauf aus und was reizt Sie an Ihrer Tätigkeit?

Der Alltag ist von Büroarbeit und Besprechungen bestimmt, hinzu kommen viele Termine mit möglichen Coachs, Juroren, Partnern, Förderern, in denen wir uns inhaltlich stärken oder vernetzen. Wir lernen zum Glück immer wieder andere Menschen und neue Ideen kennen.

 

3. Was schätzen Ihre Mitarbeiter / Kollegen an Ihnen? Und sehen Sie dies genauso?

Gute Teamführung durch klare Zielsetzungen, aber auch eine respektvolle Individualführung durch Rücksicht auf Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten einzelner Teammitglieder.

 

4. Woran denken Sie bei den Worten „kurzfristiger Erfolg“ versus „Nachhaltigkeit“?

Kurzfristige Erfolge erfreuen das Tagesgeschäft, Nachhaltigkeit lässt ruhig schlafen und beschert späte Folgefreuden der täglichen Bemühungen.

 

5. Was sind Ihre eigenen Werte und wie setzen Sie diese im Geschäftsleben um?

Viele Werte bestimmen mein Denken und Handeln, sie aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Ich hoffe, dass mein Handeln geprägt ist von Verantwortungsbewusstsein, Gelassenheit und Gottvertrauen. D.h. ich bemühe mich darum, mich verantwortungsvoll für die Dinge einzusetzen, die mir wichtig sind und zugleich gelassen die Dinge hinzunehmen, die nicht mehr änderbar sind.

 

6. In welchem Unternehmen würden Sie gerne mal einen Tag arbeiten und warum?

In einer Raumkapsel: die Schwerelosigkeit reizt mich ebenso wie das notwendige, 100%ige Vertrauen in das Handeln der anderen, des Teams.

 

7. Wie sieht Ihr ideales Unternehmen aus?

In einem idealen Unternehmen hat keiner Angst vor der Arbeit und den Kollegen. Es wird viel gelacht. Es gibt klare Strukturen und Ziele, viel Motivation, viel Leidenschaft, jeder strengt sich anständig an und gibt, was er kann – Humor versus Magengeschwüre.

Der -neudeutsch- Flow muss stimmen, also das Verhältnis von Herausforderung und Erfolg.

 

8. Welche Person ist Ihr Vorbild und warum?

Ich denke nicht in Vorbildern. Aber ich bewundere z.B. die Hamburger Kultur-Sport und Mediensenatorin Karin v. Welck. für Ihre enorme Energie, ihren sachorientierten Gestaltungs- und Leistungswillen und ihre Fähigkeit, Menschen für das Handeln gewinnen zu können. Auch Marion Gräfin Dönhoff gehört zu den Menschen, vor denen ich viel Achtung habe für Ihre unbeirrbare geistige Brillanz, ihre Disziplin und ihre Überzeugungskraft.

 

9. Wie sehen Ihre persönlichen Ziele für die nächsten drei Jahre aus?

Es ist mir ein großes Anliegen, den Wettbewerb startsocial in die nächsten Jahre zu retten, was nur dadurch möglich ist, dass wir großzügige Förderer von der großartigen Idee startsocial überzeugen. Die wirtschaftliche Krise zeigt deutlich, wie wichtig das Ehrenamt in Deutschland geworden ist. Wir müssen uns wieder auf unsere zivilgesellschaftlichen Fähigkeiten verlassen und das soziale System um uns stärken.

 

10. Erzählen Sie uns eine außergewöhnliche Erfahrung, die Sie geprägt hat.

Meine Ausbildung zur Telefonseelsorgerin, die mir u.a. das wirkliche Zuhören näher gebracht hat.

 

11. Wie lautet Ihr Lebensmotto

Mich spricht der Satz des Religionsphilosophen Martin Buber immer wieder an: "Alles wirkliche Leben ist Begegnung"- aber auch der des Literaten Enzensberger: "Alles Wesentlich passiert dann doch".

 

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Kurzprofil von Christiane Görres:

 

Christiane Görres studierte Theater- und Literaturwissenschaften und Psychologie in München. Sie ist zudem ausgebildete Fremdsprachenkorrespondentin, Fernsehjournalistin und Telefonseelsorgerin.

Nach redaktioneller Tätigkeit für die Deutsche Welle TV zwischen 1995-98, baute Christiane Görres von 1997-2004 kleines Unternehme  (Görres Kulturbetrieb) für kulturpolitische Veranstaltungen, Theaterfestivals, Ausstellungen, Kunstprojekte, Kongresse, Veranstaltungsreihen auf und arbeitete für öffentliche und private Auftraggeber.

Zwischen 2004-2008 leitete sie das Büro der Hamburger Senatorin für Kultur, Sport und Medien als persönliche Referentin. Seit 2009 ist Christiane Görres Vorstand von startsocial e.V.

 

 

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