Einsichten & Ansichten

Claus-Peter Schaffhauser: Feind liest mit in #Neuland

Claus-Peter Schaffhauser
Quelle: Claus-Peter Schaffhauser

… aus der Kolumne von Claus-Peter Schaffhauser: Nach dem letzten Beitrag „Wahlrecht” folgt heute: „Feind liest mit in #Neuland.”

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Meldung aus dem Reichssicherheitshauptamt (RSHA) vom USA-Verteidigungsminister HPF: Datenschutz ist ein Supergrundrecht, der Staat kann aber nicht wirklich etwas zum Schutz der Daten der Bürgerinnen und Bürger tun, da die amerikanischen Behörden (NSA) Methoden zur Sammlung von Massendaten hätten und diese wahrscheinlich auch nutzen würden. Genaues weiß man nicht. Ist alles streng geheim. Deswegen MUSS auch der unbescholtene Bürger und vor allen Dingen der, auf seine Daten selbst aufpassen. – Die Bösen werden hiermit aufgefordert, sich eindeutig als solche zu „outen“, damit nicht unnötig Suchaufwand zum Aufspüren der Bösen betrieben werden muss. Was als „BÖSE“ definiert ist, ist streng geheim.

facebook ist also mit Vorsicht zu genießen. Meine beiden flüggen Töchter sind dort aktiv und täglich zu finden, um zu chatten und zu blödeln. Hier gibt es ein paar eiserne Regeln, die von beiden eingehalten werden müssen: KEINE Fotos, die nicht von einem Elternteil (Mutter) freigegeben wurden. Gechattet wird grundsätzlich nicht mit Fremden. Erwachsenen wird keine Freundschaft angeboten (außer explizit von uns Eltern freigegeben).

Mobbing und ausufernde facebook-Parties existieren ja nicht nur in der Phantasie und in den Tageszeitungen, sondern sind Realität. facebook gibt sich an der Stelle absolut unschuldig, es sei eben alles einfach eine Frage der richtigen Einstellung. Ja, so kann man es auch sehen. Erinnert mich etwas an unsere Ministerriege, die auch nichts sehen, hören oder gar verantworten wollen, wenn es ihnen nicht durch einen Staatssekretär offiziell vorgelegt wird. .

Ich nutze facebook hin und wieder (1 Mal die Woche), um mit ein paar ausgesuchten Freunden zu blödeln. Da die Anzahl meiner Freunde auf facebook unter 20 liegt (sehr zum Gelächter meiner jüngeren Tochter), ist der „traffic“ auf der Kiste für mich wirklich überschaubar.

Lesen Sie weiter auf Seite 2.

Christoph Schroeder

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