Wirtschaft

Commerzbank sammelt 11 Mrd. und kauft sich Stück für Stück vom Staat frei

Die Commerzbank, Deutschlands zweitgrößtes Finanzinstitut hat mit einer weiteren Kapitalerhöhung 5,3 Milliarden Euro erlöst. Die Kapitalerhöhung war notwendig, um die Stille Einlage des Bankenrettungsfonds SoFFin in Höhe von 16,2 Milliarden Euro aus der Zeit der Finanzkrise weitestgehend zurückzufahren. Die Rückzahlung in Höhe von insgesamt 14,3 Milliarden Euro setzt sich aus den 5,7 Milliarden Euro einer Wandelanleihe im Mai, 4,0 Milliarden aus der jetzigen Kapitalerhöhung und 3,3 Milliarden Euro aus freiem Kapital zusammen. Die verbleibenden 1,9 Milliarden Euro sollen spätestens 2014 abgelöst werden. Das Management der Bank strebt eine schnelle Loslösung vom Staat an, da während dieser Stützung die Vorstandsgehälter auf 500.000 Euro pro Jahr gedeckelt sind. Da der Bund die Kapitalerhöhung mitgemacht hat, bleibt der Staatsanteil zunächst bei 25 Prozent plus einer Aktie, was einer Sperrminorität entspricht.

 

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