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Content Marketing-Strategie: Streuen Sie richtig!

Ob als Privatperson, Gewerbetreibender oder Untenehmen; eine durchdachte Content Marketing-Strategie verhilft Ihrer Internetpräsenz schnell zum gewünschten Erfolg. Nachdem wir Ihnen in Content Marketing: Diese 5 Tools helfen hilfreiche Werkzeuge zum Erstellen hochwertiger Inhalte vorgestellt habe, geht es heute um das effiziente Streuen Ihrer Botschaften.

Die Kür Ihrer Content Marketing-Strategie

Twitter für Unternehmen, iPhone, Macbook, Content Marketing-Strategie
Wichtigstes Element einer ausgeklügelten Content Marketing-Strategie ist das richtige Streuen seiner Inhalten auf den unterschiedlichsten Plattformen. (Quelle: iPhone 6 Connected to a MacBook by Viktor Hanáček / picjumbo.com)

Stellen Sie sich vor, Sie erstellen hochwertigen Content und keiner bekommt es mit. Schade um Ihre Zeit, Mühe und damit letztendlich um Ihr investiertes Kapital, oder etwa nicht? Nachdem Sie Futter für Ihren aufwendig recherchiert und zu einem hochwertigen Beitrag für Leser Ihrer Webseite zusammengestellt geht es nun an die Kür einer jeden Content Marketing-Strategie: dem richtigen Streuen.

Dabei geht es um mehr, als das Posten in den sozialen Netzwerken, denn wir müssen auf Facebook ist keine Strategie. Es geht um die Beantwortung folgender, zentraler Frage: Was muss wann, für wen, wo veröffentlicht werden?

Homepage weiterhin wichtigste Adresse

Klar müssen Sie Ihre Inhalte auch in den sozialen Netzwerken streuen! Aber:

  1. eben nicht nur,
  2. nicht unbedingt sofort.

Aus diesem Grund kommen wir zu diesem Punkt auch erst weiter unten. Auch in Zeiten von Web 2.0 & Co. ist die eigene Homepage die wichtigste Adresse Ihrer Content Marketing-Strategie. Das belegt auch eine Umfrage von Unisphere Research und Skyword, an der über 200 Marketing-Profis teilnahmen. Eigentlich logisch, weil man ja mit seinen Posts auf Inhalte verweist, die zuerst auf der „guten, alten Webseite“ veröffentlicht wurden. Daher sollte die Erstveröffentlichung über die firmeneigene Webseite – und sofern Sie einen Firmenblog unterhalten – auch über diesen erfolgen. Allerdings sollten jene, die an einer guten Platzierung ihrer Internetpräsenz auf Suchmaschinen interessiert sind, darauf achten, dass der Inhalt nicht 1:1 übernommen wird, da sonst der Blogeintrag bei Bing, Google, Yahoo & Co. nach unten rutscht.

Zu unrecht ignoriert: E-Mail-Marketing und PR-Portale

Weitere interessante Ergebnisse der Unisphere Research- beziehungsweise Skyword-Studie. Ein weitaus größerer Teil der professionellen Marketing-Dienstleister sehen weiterhin klassische Elemente, wie E-Mail-Marketing (73 Prozent) oder PR-Portale (70 Prozent) als weitaus wichtigeren Bestandteil einer Coontent Marketing-Strategie. Im Vergleich dazu werden soziale Medien „nur“ von 68 Prozent der Befragten als wichtiger Baustein erachtet. Das alles zeigt: E-Mail-Marketing und PR-Portale werden von selbst ernannten Marketing-Experten zu unrecht ignoriert. Denn mit diesen Instrumenten werden auch weiterhin jene Leser erreicht, die bereits mit Ihrem Unternehmen und Ihren Produkten vertraut sind und aus diesem Grund ein starkes Interesse aufweisen.

Das Web 2.0: das Internet im Internet

Im Internet selbst hat sich eine Art zweites Internet entwickelt – und somit neue Verbreitungsplattformen, die Sie für Ihre Content Marketing-Strategie berücksichtigen müssen. Nachdem Sie also auf Ihrer eigenen Firmenhomepage, in Ihrem Firmenblog (sofern vorhanden), in Ihrem E-Mail-Newsletter und auf diversen PR-Portalern auf Ihren Content hingewiesen haben, geht es nun endlich in die sozialen Netzwerke, wie zum Beispiel Facebook, Google Plus, Twitter sowie in bestimmten Fällen LinkedIn und XING. Inzwischen ist es sogar via WhatsApp auf seinen Content hinzuweisen! Daneben gibt es, je nach Art des Contents, weitere Plattformen. Zum Beispiel:

  • Slideshare
    Die größte Community für das Teilen von Präsentationen und Dokumenten
    Mehr unter: de.slideshare.net


  • YouTube
    Sie haben einen Image-Film über Ihr Unternehmen erstellt? Dann teilen Sie es doch über YouTube. Mit der zurzeit meist genutzten Web Video-Plattform der Welt erreichen Sie bis zu eine Milliarde Nutzer.
    Mehr unter: www.youtube.com

  • Pinterest
    Dort lassen sich beispielsweise via info.gram erstellte Infografiken teilen.
    Mehr unter: www.pinterest.com

Fazit: Im Web 2.0 sein ist keine Strategie

Das Tolle am Streuen via sozialen Medien ist, dass es meist kostenlos erfolgt. Im Ideafall hilft es Ihnen dabei Ihre Sichtbarkeit im Netz in bis dato für Sie unbekannte Höhen zu steigern. Doch seien Sie umsichtig im Umgang mit diesen Plattformen. So kann ein schlecht gemachtes Webvideo auf YouTube schnell zu einem Shitstorm führen. Daher gilt hier: Im Web 2.0 zu sein ist noch keine Content Marketing-Strategie.

Christoph Schroeder

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