Interviews

Content und Marke sind in der Marketingkommunikation entscheidend

Content, Inhalt, Marketing, Social Media Sommer-Camp, Social Media

„Content is King!“ Gerade in der heutigen Zeit, in welcher die Social Media zum festen Bestandteil einer jeden Marketingstrategie gehört. Andreas Pfeifer und seine Heldenhelfer GmbH unterstützen ihre Kunden bei der Durchführung einer klaren Marketingkommunikation. Der Fokus ihrer Arbeit richtet sich auf Kreativität und die damit verbundene Erstellung von gutem Content. Wie genau das funktioniert, darüber sprach der Heldenhelfer mit uns im Interview. In seinem Webinar beim Social Media Sommer-Camp 2016 gibt er viele weitere Tipps und Tricks!

Andreas Pfeifer über die Zusammenarbeit von Content und Marke

Hallo Herr Pfeifer, Sie sind als Heldenhelfer bekannt. Wie kam es zu dieser Idee und vor allem zu diesem außergewöhnlichen Namen?

Ideen und Lösungen kommen oft spontan und aus unvorhergesehener Richtung. So auch beim Namen „Die Heldenhelfer“ für unsere Marketingberatung. Namensgeber war eine Kundin, die noch in Zeiten meiner eigenen Werbeagentur nach einem erfolgreich durchgeführten Event zu meiner Partnerin Katharina Grau und mir sagte, wir seien ihre Helden, worauf wir konterten, dass Sie als Kundin die Heldin sein. Darauf meinte sie: „Dann seid ihr meine Heldenhelfer!“. Jahre später passte diese Bezeichnung für unser neues Beratungsunternehmen und hat sich seitdem wirkungsvoll als merkfähige und bespielbare Marke im Markt etabliert.

Wichtig waren uns bei der Namensfindung neben einem deutschen Begriff auch der Ausdruck unserer Dienstleistungs- und Beratungsphilosophie: Unsere Kunden sind die Helden und wir die Helfer im Hintergrund. Wer sich den Arbeitsalltag im Gastgewerbe und Kulturbetrieb anschaut, der weiß, dass dort Heldenkräfte erforderlich sind, um Erfolg zu haben …

Was ist der erste Schritt für einen erfolgreichen Markenaufbau?

Marken baut man wie ein Haus – von unten nach oben. Erfolgreiche Marken erwachsen aus einer glaubwürdigen Positionierung. Und diese wiederum setzt auf die Werte der Unternehmerin bzw. des Unternehmers auf. Für unsere Positionierungsworkshops haben wir eine Markenarchitektur entwickelt, die wie ein Hausbau funktioniert. Wir beginnen mit den Werten als Fundament. Es folgen die Vision, die Mission und das Leitbild. Sind diese Grundbausteine klar, erarbeiten wir mit dem Kunden das Leistungsportfolio und den konkreten Nutzen für seine Kunden. Marketing- und Kommunikationsziele werden festgelegt sowie die Zielgruppen in Form von Wunschkunden definiert, denen eine Botschaft mitgegeben werden soll.

Erst jetzt werden die Marketingüberlegungen sichtbar, in Form des Erscheinungsbilds und der Idee für eine Marketingkampagne. Wir wählen die erfolgversprechendsten Kommunikationskanäle aus den Disziplinen Werbung, PR, Direktmarketing, Eventmarketing, Online Marketing, Social Media, Empfehlungsmarketing, Guerilla Marketing, Merchandising aus und erarbeiten basierend auf den Ergebnissen des Marken- und Positionierungsworkshops ein Kommunikationskonzept. Durch die Umsetzung in einzelne Maßnahmen entsteht intern und extern ein Image, und wir können das Gebäude mit der Marke als Dach abschließen. Der erste Schritt ist immer die Betrachtung der Werte und eine glaubwürdige Positionierung.

Wie wichtig ist das richtige Format des Contents bei der Platzierung in Social Media?

Sowohl der Content selbst als auch die passende Präsentation (Format) sind nicht nur in den sozialen Netzwerken, sondern überall in der Marketingkommunikation entscheidend. „Der Inhalt bestimmt die Form und nicht die Form den Inhalt. Aber die Form macht die Wirkung.” Ich muss also zunächst festlegen, was ich sagen will, bevor ich mir Gedanken darum mache, wie ich den Content rüberbringen möchte. Vom geeigneten textlichen und visuellen Format hängt es allerdings ab, ob mein Content von der Zielgruppe wahrgenommen und dort Wirkung entfalten wird.

Der Erfolg von Social Media – allen voran von Facebook – ist der Situation geschuldet, dass mit den sozialen Netzwerken die bisherigen Medienkonsumenten zu Inhaltsproduzenten wurden. Auch wenn deutlich weniger User produzieren als konsumieren, so hat das Web 2.0 die frühere Einbahnstraßen-Kommunikation in ein mehrbahniges Kommunikationssystem verwandelt. Wer in diesem unüberschaubar großen Netz gesehen, gelesen und gehört werden will, der ist gut beraten, sich nicht nur über attraktive Inhalte, sondern auch über wirkungsvolle Formate, Gedanken zu machen.

Facebook ist Ihre Lieblings Social Media. Was macht Facebook für Sie so besonders? Gibt es versteckte Werte, welche noch nicht vollkommen ausgeschöpft werden?

Schon allein die Größe und Reichweite von Facebook sind beeindruckend. Doch das macht es für uns und unsere Kunden nicht allein zum Lieblingsnetzwerk: Die Vielfalt an Darstellungsmöglichkeiten durch Texte, Links, Fotos, Videos, Veranstaltungen, Meilensteine, individuelle Apps und Bewertungen machen einzeln und in Kombination den Reiz aus. In Summe ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, die eigene Marke und ihre Leistungen abwechslungsreich einem großen Publikum vorzustellen. Über die Facebook Ads kann ich zudem mehr Sichtbarkeit hinzubuchen – und zwar mit sehr präziser Zielgruppenbestimmung, denn Facebook weiß mehr über seine User als alle anderen Netzwerke. Privat muss ich kein Fan des Netzwerks sein, aber im Marketing unserer Heldinnen und Helden (und auch in unserem eigenen Marketing) führt kein Weg am Blauen Riesen vorbei.

„Versteckte Werte, welche noch nicht vollkommen ausgeschöpft werden“ sind für mich die neueren Funktionen wie die 360 Grad-Fotos und -Videos, die speziellen Fotodarstellungsformate auf den Fanpages (Fotokarussell und Slideshow) sowie die neue aufmerksamkeitsstarke Funktion des LiveStreamings.

Können Sie unseren Lesern bitte ein kleines 3×1 mit auf den Weg geben? Je eine Idee aus den Kategorien Kreativität, Inspiration und Wirkungsgrad.

Ich soll also schon vor dem Sommer-Camp aus dem Webinarkästchen plaudern? Nun gut – hier kommen drei der insgesamt 15 Impulse, die ich in meinem Webinar „Das 3×5 der Content-Ideen“ vorstellen werde:

Kreativ: Die „ABC-Brainwriting-Methode“ ist eine denkbar einfache Übung, die einzeln oder in der Gruppe durchgeführt werden kann. Gesucht werden zu einer bestimmten Aufgabenstellung treffend beschreibende Begriffe (Subjektive, Verben, Adjektive) – zu jedem der 26 Buchstaben des Alphabets mindestens einer. Die Liste eignet sich anschließend sowohl als Spickzettel für Textarbeiten als auch als Keyword-Pool im Online-Marketing.

Inspirierend: Manchmal fällt einem partout kein Aufhänger für einen Social Media-Beitrag mehr ein. Ein Blick in den „Kleinen Kalender“ zeigt häufig überraschend Anlässe, zu denen man eine thematische Brücke bauen kann. Wie wäre es mit dem Tag der Blockflöte, des Deutschen Butterbrotes, des Wolkenkratzers oder dem Weltbummeltag? Zusammen mit einer passenden Abbildung kann ein unterhaltsamer Post entstehen …

Wirkungsvoll: Viele wissen, dass Social-Media-Textbeiträge durch ein Foto höhere Aufmerksamkeit erhalten. Die Interaktion lässt sich allerdings nochmals steigern, wenn man statt Fotos Videos verwendet. Doch was mache ich, wenn ich kein passendes Video im Archiv habe oder kurzfristig produzieren kann? Die kostenlose Video- und Filmmaterial-Datenbank Pixabay (https://pixabay.com/de/videos/) schafft Abhilfe. Alle Bilder und Videos auf Pixabay sind frei von Urheberrechten, man kann sie kostenlos herunterladen, verändern und für beliebige Zwecke verwenden, auch in kommerziellen Anwendungen. Eine Namensnennung ist nicht erforderlich.

Was können die Teilnehmer des Social Media Sommer-Camps 2016 von Ihrem Webinar „Das 3×5 der Content-Ideen: kreativ. inspirierend. wirkungsvoll.“ am 18. Juli 2016, von 10:00 bis 11:00 Uhr, mitnehmen?

Social Media lebt von spannenden Inhalten. Wer nach Wegen sucht, systematisch auf gute Ideen zu kommen, dem helfen die von mir vorgestellten Kreativitätstechniken und Inspirationsquellen. Wer die Ideen dann effektiv präsentieren möchte, den unterstützen die Tipps zum passenden Format-Mix. Konkret erfahren die Teilnehmer

  • 5 Techniken, die schnell kreative Ergebnisse bringen,
  • 5 Quellen, die inspirieren und nichts kosten und
  • 5 Formate, die Ideen attraktiv in Szene setzen

Herr Pfeifer, vielen Dank für das Gespräch und viel Spaß beim Social Media Sommer-Camp 2016.

Das Interview führte Oliver Foitzik, Herausgeber des Wirtschafts- und Mittelstandsmagazins AGITANO.

Nehmen Sie am Social Media Sommer-Camp 2016 teil

Vom 18. Juli bis 22. Juli zeigt Sabine Piarry und ihr Expertenteam, wie leicht Social Media sein kann. 15 Experten geben inspirierende, spannende und hilfreiche Webinare zum Thema Social Media, zum Beispiel zu Content Marketing, Visual Brand Storytelling, Facebook Werbeanzeigen, Landingpages, Live-Streaming mit Periscope, Marketing-Controlling mit Google Analytics et cetera.

Unter „Mehr Social Media geht nicht! Bereitmachen für das Sommer Camp 2016“ finden Sie das gesamte Programm. Hier geht es zum Social Media Sommer Camp 2016 und direkt zur Anmeldung.

 

Über Andreas Pfeifer

Content, Inhalt, Marketing, Social Media Sommer-Camp, Social Media
„Der Inhalt bestimmt die Form und nicht die Form den Inhalt. Aber die Form macht die Wirkung“. (© Die Heldenhelfer GmbH)

Andreas Pfeifer ist von Beruf Heldenhelfer. Er zeigt als Marketingberater für Gastgeber, wie man Gäste findet, begeistert und zu Botschaftern der Marke macht. Seine Helden sind professionelle Gastgeber und arbeiten überwiegend in der Hotellerie und Gastronomie. Auch in anderen Branchen sind Gastgeber-Qualitäten gefragt: Kulturinstitutionen wie Theater und Museen, aber auch Locationbesitzer und Veranstalter lassen sich von ihm beraten. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Markenaufbau, Positionierung, Do-it-yourself-Konzepte sowie Marketingschulungen (Seminare, Webinare, Workshops).

Mehr über Andreas Pfeifer und seine Heldenhelfer erfahren Sie auf ihrer Website.

Oliver Foitzik

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.