Wirtschaft

Daimler beendet Verlustgeschäft Maybach

Der Stuttgarter Automobilkonzern Daimler stellt seine Luxusmarke Maybach ein. Die Wiedereinführung der Marke 2002 war ein Verlustgeschäft. Stattdessen soll nun das Premium-Modell S-Klasse ausgebaut werden. Künftig wird es hiervon sechs statt bislang drei Modellvarianten geben. Spekuliert wird über eine nochmals gestreckte Version, eine Pullman-Staatslimousine im Stil des alten Mercedes 600 und einem Cabrio. Laut Daimler-Chef Dieter Zetsche sei das Unternehmen „zur klaren Überzeugung gelangt, dass die Absatzchancen für die Marke Mercedes besser sind als die von Maybach“. Daher habe man sich dagegen entschieden, ein Nachfolgemodell für den jetzigen Maybach zu entwickeln.

Der Verkauf der derzeitigen vier Maybach-Modelle (ab 400.000 Euro) soll noch bis 2013 weiter laufen. Mit dem Erscheinen der neuen Generation der Mercedes-Benz S-Klasse ist dann für Maybach Schluss. Bislang wurden maximal 200 Maybach pro Jahr verkauft. Daimler hatte ursprünglich mit 1.000 bis 1.500 Fahrzeugen kalkuliert.

 

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