Tipps & Tricks

Dank Pomodoro die eigene Produktivität erhöhen

Pomodoro (auf deutsch: Tomate) bezeichnet eine Methode des Zeitmanagements, die von Francesco Cirillo in den 1980er Jahren entwickelt wurde und immer mehr Anhänger findet. Im Folgenden zeigen wir auf, wie diese Technik funktioniert und warum Sie Ihnen dabei helfen könnte, Ihre Produktivität zu steigern.

Von Fröschen und Tomaten

Manche Dinge erklären sich am besten mit einer Metapher. Das ist auch im Arbeitsleben oft der Fall. Wenn man zum Beispiel jemanden dabei helfen möchte, seine Prokrastination zu besiegen, sollte man ihm den Tipp geben, den „dicken Frosch zuerst zu essen“ (siehe hierzu auch das HCC-Magazin: Top 5 gegen Aufschieberitis). Ähnlich verhält es sich mit der so genannten Pomodoro-Technik. Ihren Namen verdankt sie einer Eieruhr, welche die Form einer Tomate besitzt. Der Erfinder dieser Zeitmanagementmethode, Francesco Cirillo, nutzte seinen Kurzzeitwecker, um Arbeiten in 25-Minuten-Abschnitte zu teilen.

So funktioniert die Pomodoro-Technik:

Im Folgenden beschreiben wir die Pomodoro-Technik, und zwar, wie sie im Allgemeinen funktioniert. Man kann sie natürlich an seine ganz individuellen Bedürfnisse anpassen. Zahlreiche Tipps und Tricks, wie genau das funktioniert, findet sich auf zahlreichen Internetseiten (wie zum Beispiel die Wikipedia) und in Blogs. Wie etwa in jenem des ehemaligen österreichischen Fußballprofis und Buchautors Thomas Mangold. Hier aber nun der allgemeine Überblick:

  1. Schreiben Sie sich Ihre Aufgabe auf.
  2. Notieren Sie sich kurz (!), was sie dafür alles erledigen müssen.
  3. Stellen Sie die Eieruhr auf 25 Minuten.
  4. Sobald es klingelt, haken Sie ab, was Sie alles erledigt haben.
  5. Machen Sie eine Pause von fünf Minuten.
  6. Stellen Sie die Eieruhr erneut auf 25 Minuten.

Übrigens: ein Intervall von 25 Arbeitszeit plus fünf Minuten Pause wird Pomodori genannt.
Nach vier Pomodori gönnen Sie sich eine ausführliche Pause von 30 Minuten.

Klappt das wirklich?

Die Antwort auf diese Frage mag nach einem Allgemeinplatz klingen, aber natürlich hängt der Erfolg von den unterschiedlichen Charaktereigenschaften, die ein jeder von uns besitzt. Auch die Pomodore-Technik schützt nicht vor Facebook und andere Produktivitätssünden, wenn man sich allzu leicht von äußeren Umwelteinflüssen beeindrucken lässt.

Aber zumindest lässt sich Folgendes über diese ungewöhnliche Zeitmanagementmethode festhalten:

Die Pomodore-Technik hilft dabei, konzentriert und fokussiert zu bleiben. Schließlich sorgt sie dafür, dass man regelmäßig Pausen einlegt – und diese nicht überzieht. Aufgrund dieser vielen Pausen ist es möglich, sehr lange konzentriert und fokussiert zu bleiben.

Man ist motiviert in 25 Minuten möglichst viel zu erledigen. Denn 25 Minuten sind nicht viel Zeit, daher muss man schon produktiv vorgehen.

Man wird dabei unterstützt, Zeitfresser und andere Ablenkungen zu minimieren. Wer nur 25 Minuten zur Erledigung einer Aufgabe hat, wird nicht viel Zeit haben, um zu telefonieren, im Internet zu surfen oder sonst wie sich unterbrechen zu lassen.

Ob Pomodoro für Sie eine – vielleicht sogar die – Alternative finden Sie nur auf eine Art und Weise heraus: es einfach mal ausprobieren.

Christoph Schroeder

2 Kommentare zu “Dank Pomodoro die eigene Produktivität erhöhen

  1. Ich kann es nur empfehlen! Mir hilft diese Technique, auch wenn ich sie nicht genau so mache. Ich benutze eher mein Handy als Wecker (im Büro eher einfacher zu finden 🙂 ) . Ich mache dann 5 Minuten Pause und für die nächsten 25 Minuten, mache ich etwas ganz anderes. Normalerweise sagt man ja, man soll bei einer Sache bleiben, aber für mich ist es erfrischender nach dieser „Zwischen Aufgabe“ wieder zur anderen zurückzukehren, mit frischen Gedanken :-). Was mir aber auch hilft ist zusätzlich ein Tool zu benutzen, wo ich vermerke welche Aufgabe und für wie lange ich sie getan habe. Es gibt ja ganz viele Zeiterfassung Tools wo man die Zeit im Nachhinein eintragen kann oder auch in Echtzeit- ich benutze zur Zeit primaERP, da es kostenlos ist und man eigentlich ganz schnell und einfach die jeweiligen 25 Minuten eintragen kann. Plus, es gibt auch ein Budget also kann ich dann am Ende der Woche sehen, ob die Technique eigentlich hilft. Ich mache das nun schon seit 1 Monat und so weit so gut 🙂

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