Management

Das 5. Willenskraft-Prinzip – DIE PRODUKTIVITÄT

… aus der wöchentlichen Themenserie „Das Willenskraft-Prinzip. Leistungserfolg für Ihre Unternehmungen“ vom Mobilisierer und Selbstmanagement-Experten Michael Langheinrich. Nach dem sechsten Teil „Das 4. Willenskraft-Prinzip – DIE PRÄSENZ“ lernen Sie heute in Teil 7: „Das 5. Willenskraft-Prinzip – DIE PRODUKTIVITÄT“ kennen.

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Produktivität beziehungsweise produktiv zu sein bedeutet, viel zu schaffen – im Vergleich zu etwas anderem. Aber im Vergleich zu was? Im Vergleich zu den weniger wichtigen Dingen. Deshalb priorisiere deine Aufgaben und Projekte. Lerne in einer Art Triage, die wichtigen, die später wichtigen und die völlig unwichtigen Dinge zu sortieren. Blende die beiden Letzteren aus, sobald du Zielklarheit hast und mehr Produktivität erreichen willst.

Produktivität heißt: die Energie folgt der Aufmerksamkeit

Willenskraft, Motivation, Mobilisierer
Wie steigert man seine eigene Produktivität? Antworten vom Mobilisierer und Selbstmanagement-Experten Michael Langheinrich (Foto: © privat)

Die bewusste Lenkung der Aufmerksamkeit ist der Schlüssel zu mehr Produktivität. Unser Gehirn wird unsere Aufmerksamkeit immer mit zwei weitgehend voneinander unabhängigen Systemen managen, die miteinander konkurrieren und sich sogar gegenseitig unterbrechen, beeinflussen oder auch überwinden können:

1. Das Bottom-up-System funktioniert aufwärts, wo die weiter unten liegenden älteren Hirnstrukturen entscheiden, welche Reize zugelassen und beachtet werden. Dieses System operiert sehr schnell und instinktiv. Es umfasst unsere Intuition, unsere Impulse und Emotionen. Gleichzeitig finden sich hier Gewohnheiten, Automatismen, Antrainiertes und Reflexe. In diesem Bereich wird dafür gesorgt, dass wir vieles automatisch und ohne volle Konzentration können wie beispielsweise Autofahren, Geschirr ausräumen und leider auch essen.

2. Das Top-down-System ist Sache des Neokortex und organisiert unser bewusstes Handeln und Denken. Hier werden auch die höheren Verstandesfähigkeiten wie Reflexion und Selbstkontrolle eingesetzt. Dieses System unterliegt unserem bewussten Willen, es formuliert unsere Absichten und Ziele. Es muss willentlich und mit einer gewissen Anstrengung in Gang gesetzt werden. Da das Gehirn jedoch ein sehr energiesparendes Organ ist, geht es häufig den Weg des geringsten Widerstandes und folgt deshalb gerne dem Bottom-up-System.

Wenn du deine Produktivität steigern willst, dann musst du dich also aus den Klammern des Bottom-up-Systems des Gehirns befreien. Dies gelingt indem du dich ermächtigst, deine Konzentration auf bestimmte Dinge zu richten und andere zu ignorieren. Deshalb beachte nur das, was unmittelbar mit dem nächsten Schritt, deiner Aufgabe oder deinem Projektziel zu tun hat. Damit emanzipierst du dich von „primitiven“ Impulsen, Begierden und wirst so auch nicht mehr leichte Beute von Ablenkung, Unlust und Bequemlichkeit.

Erfahren Sie in der kommenden Ausgabe noch viel mehr über das sechste und letzte Willenskraft-Prinzip – DIE PAUSEN.

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Mobilisierung, Willenskraft, Selbstmanagement
(Foto ©: Michael Langheinrich)

Über Michael Langheinrich:

Als Gründer und Inhaber des Willenskraft-Prinzips ist er Mobilisierer, Selbstmanagement-Experte und hilft anderen Menschen willensstark und zielkonsequent zu handeln, so das sie ihre Ideen, Wünsche und  Ziele ungebremst verwirklich können. Wer also sein Bedürfnis nach Leistungserfolg und Zielkonsequenz durch Mobilisierung der Willenskraft zur Aufrechterhaltung der Motivation stillen will, ist beim Willenskraft-Prinzip genau goldrichtig. Mehr über Michael Langheinrich erfahren Sie in unserem Expertenprofil und im Internet auf: www.willenskraft-prinzip.de.

Christoph Schroeder

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