Technologie

Das Forschungsjahr 2011 in Zahlen

Deutschland hat sich in dem Innovationsindikator 2011, der gemeinsam von der Deutschen Telekom Stiftung und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) herausgegeben wird, von Rang neun im Jahr 2010 auf Platz vier verbessert – hinter der Schweiz, Singapur und Schweden. Ausschlaggebend waren vor allem die gestiegenen Investitionen der öffentlichen Hand in Wissenschaft und öffentliche Forschung. So investiert die Bundesregierung allein mit der „Hightech-Strategie“ in der Periode 2010 bis 2013 rund 27 Milliarden Euro in die Forschungsfelder Klima/Energie, Gesundheit/Ernährung, Mobilität, Sicherheit und Kommunikation. Weitere 3,4 Milliarden Euro werden im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms in dem Zeitraum 2011 bis 2014 in den beschleunigten Umbau der Energieversorgung investiert und somit in Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Energiespeicher, Netztechnologien sowie die Integration der erneuerbaren Energien in die Energieversorgung.

Auch die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) der Unternehmen dürften weiter zugelegt haben. Zuletzt waren sie 2010 auf einen Rekordwert von knapp 70 Milliarden Euro angestiegen, was 2,82% des BIP entspricht. Der EU-Durchschnitt liegt bei rund 2%. Finnland (3,87%), Schweden (3,42%) und Dänemark (3,06%) liegen hier allerdings noch vor Deutschland, die Industriestaaten Frankreich (2,26%), Großbritannien (1,77%) und Italien (1,26%) haben hingegen geringere FuE-Aufwendungen als Deutschland. Deutschland hat einen Anteil an dem Welthandel mit forschungs- und entwicklungsintensiven Waren von 12,3% (Stand 2009) und ist in diesem Bereich noch vor China Exportweltmeister. Der Anteil aller deutschen Waren am Welthandel beträgt rund 9,5%.
 

 

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