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Das Papier ist tot. Lang lebe das Papier!

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Erinnern Sie sich noch daran, als die E-Mail Einzug in Ihren Büroalltag erhielt? Viele Mitarbeiter verbanden damit – und mit vielen weiteren Innovationen aus der digitalen Welt – die Hoffnung, dass der Traum vom papierlosen Büro nun endlich wird in Erfüllung gehen. Die Realität ist eine andere. dennoch gibt es Mittel und Wege, um den Verbauch von Papier zu reduzieren.

Weniger, aber immer noch viel

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Allen modernen Technologien zum Trotz. Papier gehört immer noch in jedes gut sortierte Büro. (Bild: Markus Spiske / unsplash.com)

„Totgesagte leben länger“. Für kaum einen hat dieses alte Sprichwort mehr Gültigkeit als für das Papier. Denn Personal Computern, Notebooks, Tablets und Smartphones zum Trotz: Papier ist nicht nur geduldig, sondern darüber hinaus einfach nicht totzukriegen. Das ist wissenschaftlich erwiesen. So fanden im Rahmen einer Studie englische Forscher heraus, dass sich – elektronischer Kommunikation sei Dank – der Papierverbrauch in Unternehmen lediglich um durchschnittlich 40 Prozent verringert hat. Das klingt zunächst nach viel. Donnoch fallen dadurch  Jahr für Jahr Tonnen von Elektroschrott an. Etwa in Form von kaputten Druckern, Faxgeräten, leeren Patronen und Kartuschen.

Papier effizient und sinnvoll nutzen

Dass Papier, selbst in Zeiten von Digital Working, in manchen Situationen einfach nicht zu ersetzen ist, räumt selbst der IT-Unternehmer Thorsten Jekel ein. Aber zumindest lässt sich mittels einiger weniger und leicht umsetzbare Maßnahmen verhindern, dass Unternehmen im Papierchaos versinken.

So hat nicht nur jede Medaille, sondern jedes Blatt Papier stets zwei Seiten. Sofern unternehmensinterne und bürokratische Vorgaben es nicht verhindern, sollten Sie beide Seiten nutzen, sowohl beim Kopieren als auch beim Drucken.

Fragen Sie sich bei der Vorbereitung auf Meeting. Muss das Informationsmaterial wirklich an jeden Teilnehmer ausgeteilt werden? Stellen Sie stattdessen im Voraus sicher, ob Teilnehmern der elektronische Zugang zu den Dokumenten möglich ist. Falls ja, halten Sie sie dazu an, ihr Notebook oder Tablet mitzubringen, damit Sie nichts mehr ausdrucken müssen. Büros werden wahrscheinlich nie ohne Papier auskommen. Meetings dagegen durchaus!

Beim Druckerzubehör auf Qualität achten

Wie bereits erwähnt entstehen Unternehmen aufgrund des Papierverbrauchs auch in einem anderen Punkt wesentliche Kosten. Um nicht mehr Elektroschrott zu verursachen als ohnehin entsteht, sollten Unternehmen beim Kauf von Ersatzteilen, wie zum Beispiel Toner und Kartuschen auf Qualität achten. Auf für den Handel mit Druckerpatronen spezialisierten Internetseiten, wie zum Beispiel Tonerpartner, findet man sowohl Original-Tonerkartuschen namenhafter Hersteller wie HP als auch kompatible Kartuschen von anderen Herstellern, wie Rebuilt- oder Refilltoner.

Christoph Schroeder

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