Wirtschaft

DB vergibt größten Auftrag ihrer Geschichte an Siemens

Die Deutsche Bahn hat den größten Auftrag ihrer Geschichte vergeben. 300 Züge einer völlig neuen Generation sollen von 2016 an für einen reibungslosen Fernverkehr sorgen. Der Siemenskonzern wird für 6,3 Milliarden Euro 195 Züge unter dem Projektnamen ICx liefern, die die alte Intercity-Flotte und die ICE-1- und ICE-2-Züge ablösen sollen. Eine weitere Aufstockung auf bis zu 300 Züge ist im Gespräch. Dabei wird die Bezahlung des Auftrages an strikte Qualitätsmaßstäbe gekoppelt – Geld wird erst fließen, wenn die einzelnen Züge auch hundertprozentig funktionieren. Die neuen ICx-Züge werden nicht mehr mit Lokomotiven oder Triebköpfen am Zugende ausgestattet. Stattdessen werden wie beim ICE 3 die Antriebe unter dem Boden der Innenkabinen angebracht. Der Energieverbrauch der ICx-Züge soll 30 Prozent geringer sein als bei den Vorgängerzügen, die Geschwindigkeit wird zwischen 230 und 280 km/h betragen. Die Hauptproduktion soll in dem Siemenswerk Krefeld-Uerdingen stattfinden, wo die Produktion um weitere 500 Stellen ausgeweitet werden wird. Der kanadische Konkurrent Bombardier wird zuliefern.
 

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