Finanzen

Denk Dich Reich (7): Raus aus den Schulden

…aus der Themenserie „Denk Dich Reich – Wohlstand ist Einstellungssache“ von Ilja Grzeskowitz. Nach Teil 6 letzte Woche „Ihre Vision bestimmt Ihre Ergebnisse im Leben“ heute Teil 7: „Raus aus den Schulden – Wie Sie die unsichtbare Kette durchtrennen„.

Ilja Grzeskowitz "Denk Dich Reich - Wohlstand ist Einstellungssache"
Ilja Grzeskowitz „Denk Dich Reich – Wohlstand ist Einstellungssache“

Nachdem wir uns in den letzten Artikeln vor allem um die Grundlagen von Erfolg, Prosperität und Wohlstand gekümmert haben, wollen wir uns heute einem Thema widmen, das sich häufig schleichend in das Leben vieler Menschen drängt, dann aber eine sehr dominierende Rolle spielt. Ich spreche von Schulden, genauer gesagt von Konsumschulden.

In der heutigen Gesellschaft scheint es einen Trend zu geben, genau so viel auszugeben, wie man einnimmt. Und steigen die Einnahmen, dann werden die Ausgaben angeglichen, weil „man sich ja jetzt mehr leisten kann“. Dieses Phänomen kennt wohl jeder. Während man während des Studiums oder am Anfang des Berufslebens noch mit sehr wenig zufrieden war, nur selten Essen ging und bei jedem Einkauf genau prüfte, was man sich leisten konnte, hat sich das im Laufe der Zeit geändert.

Schulden: Wenn die Ausgaben die Einnahmen übersteigen

Mittlerweile hat man Karriere gemacht, bekommt ein gutes Gehalt gezahlt, und die Ausgaben werden entsprechend angepasst. Ein einfaches, aber zweckdienliches Auto wie zu Studentenzeiten reicht nun nicht mehr, es muss schon ein Audi, besser noch ein BMW oder Mercedes sein. Bei der Wahl des Restaurants ist einem nichts zu teuer, denn man kann es sich ja leisten. Und statt des Urlaubs auf dem Campingplatz an der Ostsee muss es jetzt schon die Kreuzfahrt mit der AIDA in der Karibik sein.

Dagegen ist auch grundsätzlich nichts einzuwenden, denn zu einem Leben in Prosperität gehören eben auch materielle Dinge dazu. Doch bei manchen Menschen bewegen sich die Ausgaben eines Tages nicht mehr nur auf dem Niveau der Einnahmen; sie schießen darüber hinaus. Kreditkarten, Null-Prozent-Finanzierungen und Ratenzahlung sei Dank. Und der Zinseszins dieser Angebote macht die Entwicklung dann plötzlich dynamisch: Die Einnahmen reichen nicht mehr aus, den Konsum im Hier und Jetzt zu finanzieren. Also verkauft man die Ressourcen der Zukunft, bevor man sie überhaupt besitzt. Man macht Konsumschulden.

Wer hat´s erfunden? Ein Herr Namens Parkinson

Der Ablauf eines solchen Teufelskreises ist immer wieder der gleiche, und er ist unabhängig von Alter, Einkommen und sozialem Status. Herausgefunden hat dies ein Wissenschaftler namens Parkinson, der im 20 Jahrhundert die britische Bürokratie auf Ineffizienz untersuchte, und daraus das „Parkinson´sche Gesetz“ formulierte.

Dieses besagt, dass sich „Arbeit in genau dem Maße ausdehnt, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht“. Als Beispiel fügt Parkinson das Schreiben einer Glückwunschkarte an. Eine alte Dame benötigt hierfür einen ganzen Tag. Und das einfach, weil sie den ganzen Tag Zeit hat. Zu erst fährt sie in die Innenstadt, besucht verschiedene Kaufhäuser, um die passende Karte auszuwählen. Dann macht sie es sich zu Hause gemütlich und sucht nach der Adresse. Bevor Sie die Karte kunstvoll mit kleinen Aufklebern versieht, geht sie noch einmal zum Kiosk um die Ecke, um die benötigte Briefmarke zu kaufen. Dann geht sie gemütlich zum Briefkasten, nicht jedoch, ohne noch einmal kurz bei ihrer besten Freundin auf eine Tasse Tee vorbeizuschauen.

Den Gegensatz hierzu bildet der viel beschäftigte Top-Manager, der für die gleiche Aufgabe nicht einmal 3 Minuten benötigt, da er seine Sekretärin einspannt, und das Schreiben zügig in seinem Büro erledigt.

Das Prinzip, welches hinter dem Parkinson’schen Gesetz steht, lässt sich auch genereller formulieren: Jede Ressource wird in dem Umfang konsumiert, wie sie zur Verfügung steht.

Und wenn wir dieses Prinzip auf den Umgang mit Geld anwenden, dann bedeutet es folgendes: Die Ausgaben steigen im gleichen Maße an, wie Einkommen zu Verfügung steht.

Konsumschulden sind wie eine unsichtbare Kette, die Sie vom Wohlstand abhält

Konsumschulden sind häufig der entscheidende Faktor, der Menschen davon abhält, ein Leben voller Chancen und Möglichkeiten zu führen. Stattdessen sind sie gefangen in einem Prozess von Sorgen, Einschränkungen und Lähmung. Konsumschulden sind wie eine unsichtbare Kette, die sich immer enger um den Hals schnürt; sie nimmt einem die Luft zum Atmen und hält uns so davon ab, unsere Ziele und Träume zu erreichen.

Können Sie sich noch an den Artikel über die einschränkenden Glaubenssätze erinnern? Einer davon lautete, dass reiche Menschen permanent nur an Geld denken. Aber warum sollten Sie das tun? Das Geld gibt ihnen die Freiheit, die Dinge zu tun und zu lassen, von denen sie träumen. Geld ist für sie nur gedruckte Freiheit. Wer hingegen Schulden hat, muss wirklich jede Sekunde an Geld denken. Jeder Gedanke dreht sich nur noch um das eine Thema.

Sprengen Sie die Kette

Wenn Sie reich leben und nachhaltigen Wohlstand aufbauen wollen, dann müssen Sie diese Kette der Konsumschulden sprengen. Je eher Sie in der Lage sind, sie zu durchtrennen, desto näher kommen Sie einem Leben in finanzieller Freiheit und einer permanent wachsenden Prosperität. Hierzu ist es im ersten Schritt notwendig, Ihren mentalen Fokus neu auszurichten.

Haben Sie Konsumschulden? Dann überlegen Sie sich: Wie würde Ihr Leben aussehen, wenn diese auf einen Schlag verschwunden wären? Mit sechs einfachen (aber keineswegs leichten) Schritten gebe ich Ihnen einen Fahrplan an die Hand, mit dem Sie finanziell endlich wieder atmen und Ihren Blick in die Zukunft richten können.

Sechs Schritte, um Ihre Konsumschulden nachhaltig abzubauen:

  1. Keine „Vogel Strauß Taktik“. Analysieren Sie die Schulden offen. Belügen Sie sich nicht selbst. Reden Sie sich nicht ein, dass schon alles gut geht. Schulden reduzieren sich nur, wenn man sie abbezahlt.
  2. Senken Sie Ihre Ausgaben drastisch. Fragen Sie sich vor jedem Kauf: Brauche ich das wirklich oder will ich es nur haben?
  3. Leiten Sie alle freien Ressourcen (Gehalt, Aktiengewinne, andere Einnahmen) in den Abbau der Schulden. Gehen Sie die Kredite mit den höchsten Zinssätzen zuerst an.
  4. Sobald der erste Kredit abgelöst ist, stehen neue finanzielle Ressourcen zur Verfügung, die Sie sofort in den Abbau der restlichen Schulden umschichten müssen.
  5. Tilgen Sie auf diese Weise einen Kredit nach dem anderen ab. Tun Sie dies, bis Sie schuldenfrei sind.
  6. Machen Sie keine neuen Konsumschulden – beginnen Sie stattdessen, mit strategischen Investments ein nachhaltiges Vermögen aufzubauen.

Ein offenes Wort zu diesem Prozess: Machen wir uns nichts vor, je nachdem, wie hoch die Zinsen und Kreditsummen sind, kann das ein harter Weg werden. Aber es lohnt sich. Bereits der erste Tag des Schuldenabbaus ist Ihr erster Schritt auf dem Weg zu Prosperität und persönlicher Freiheit. Und dann lassen Sie sich nicht mehr von Medien und Industrie verführen. Konsumieren Sie nur noch die Dinge, die Sie wirklich brauchen. Oder wie es Tyler Durden im Film „Fight Club“ formulierte: „Wir besitzen die Dinge solange, bis die Dinge anfangen, uns zu besitzen.“

In diesem Sinne, denken Sie sich reich, befreien Sie sich von Ihren unsichtbaren Ketten und leben und realisieren Sie Ihr großes Ziel der Prosperität!

Ihr Ilja Grzeskowitz

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Über Ilja Grzeskowitz:

Wohlstand / Reichtum / Geld / Erfolg / Zufriedenheit / Vision
Bild: Ilja Grzeskowitz

Ilja Grzeskowitz gehört zu den Top-Speakern der neuen Generation, er ist mehrfacher Autor, Trainer und Lehrbeauftragter an der Berlin School of Economics and Law. Seine hohe Wahrnehmung, das Verständnis von nonverbaler Kommunikation und Körpersprache, sowie die Nutzung mentaler Erfolgsstrategien haben dem Diplom-Kaufmann den Ruf als Erfolgs-Mentalist eingebracht. Zu seinen Kunden gehören internationale Konzerne, erfolgreiche Unternehmer, Führungskräfte, Rechtsanwälte, Ärzte, Politiker und Schauspieler aus der neuen Generation von Führungskräften, der so genannten Generation X.

Ilja Grzeskowitz war jüngster Geschäftsführer Deutschlands eines großen Handelskonzerns und leitete unterschiedliche Kaufhäuser in der Größe mittelständischer Unternehmern mit über 500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz im hohen zweistelligen Millionenbereich. Um erfolgreich sein zu können, musste er schnell in der Lage sein, seine Mitarbeiter zu führen, zu fördern und das riesige Potenzial zu nutzen, dass in den Köpfen und Herzen schlummert.

Seit dieser Zeit gilt er als Vorreiter einer Leadership-Philosophie, die auf Persönlichkeit und einer positiv fokussierten inneren Haltung basiert. Mit der von ihm entwickelten A+ Attitude ® versetzt er seine Kunden in die Lage, die vollen Ressourcen ihres Gehirns zu nutzen und unbewusste Potenziale zu aktivieren. Das Ergebnis: Beruflicher Erfolg, steile Karrieren, unverwechselbare Persönlichkeiten und gleichzeitig mehr Erfüllung und Zufriedenheit im Leben. www.grzeskowitz.de.

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Das Buch zur Themenserie:

Ilja Grzeskowitz - Denk dich reich! - REDLINE Verlag
Ilja Grzeskowitz – Denk dich reich! – REDLINE Verlag

Ilja Grzeskowitz
Denk dich reich!: Wohlstand ist Einstellungssache
REDLINE Verlag
ISBN 978-3-86881-347-0
224 Seiten – Preis: 14,99 Euro

Kurzbeschreibung: Wer hofft, einen einfachen Schalter für Reichtum zu finden, der sollte auf eines der Programme zurückgreifen, die dem Käufer versprechen, »von der Couch aus ein Vermögen zu verdienen«, oder »ohne großen Zeitaufwand zum Millionär« zu werden. Wer jedoch verstanden hat, dass es im Leben nichts umsonst gibt und dass man auch für seinen Reichtum etwas tun muss, für den ist dieses Buch. Das Denk-dich-reich-Programm beschreibt einfach und erfolgreich die mentalen Strategien und Selbsthypnose-Tools, die unsere Einstellung trainieren und unsere Lebensqualität, Gesundheit und Beziehungen und nicht zuletzt unseren monetären Wohlstand befördern. Kurzum: Man muss für sich die Entscheidung treffen, wirklich reich werden zu wollen. Der Rest ist dann ein spannender Weg, der dahin führen wird, wovon man heute vielleicht noch nicht einmal zu träumen wagt.

 

 

Marc Brümmer

Ein Kommentar zu “Denk Dich Reich (7): Raus aus den Schulden

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