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Der dritte Faktor

Welche Faktoren bestimmen den nachhaltigen unternehmerischen Erfolg? Einen Erfolg, der sowohl aus dem Erzielen permanenter Gewinne, wie aus der anhaltenden Zufriedenheit der beteiligten Personen besteht. Reicht es aus, wenn ein Unternehmen immer schnell und entschlossen handelt? Wenn es also alle Dinge richtig macht. Garantiert die Qualität der operativen Umsetzung den langfristigen Erfolg? Sicherlich nicht. Denn es kommt entscheidend darauf an, auch das Richtige zu tun. Wer sich verzettelt, wird auf Sicht wenig Lohn ernten. Die Qualität der strategischen Ausrichtung, das heißt die Bündelung der vorhandenen Kräfte auf die richtigen Ziele,  stellt einen zweiten Faktor dar, der den Unternehmenserfolg maßgeblich beeinflusst. Aber ist damit alles gesagt? Ist Effektivität und Effizienz letztlich alles, was zählt? Gewinnen letztlich die Unternehmen, die das am besten können?

 

Nach meinen Erfahrungen gewährleisten die gute operative Umsetzung und die klare strategische Ausrichtung noch nicht den nachhaltigen Erfolg. Es spielt ein dritter Faktor eine Rolle. Ein Faktor, der einen Rahmen für die beiden anderen Faktoren setzt. Der ihnen eine grundsätzliche Einbindung und Orientierung gibt. Der Einfluss auf den Sinn dessen hat, was ein Unternehmen tut. Der bestimmt, wie die Beteiligten miteinander umgehen. Der die Beteiligten mit Begeisterung versorgt. Der vermeidet, dass sie von innen heraus ausbrennen. Und der Grenzen setzt für das, was und wie ein Unternehmen etwas macht beziehungsweise nicht macht.

 

Im Gegensatz zu den beiden anderen Faktoren wird der dritte Faktor, der etwas mit der grundsätzlichen Einbindung ins Ganze, mit Bauchgefühl, mit Werten und mit dem Sinn von allem zu tun hat, gerade im Kontext des Business nur unzureichend verstanden und genutzt. Es gibt bisher keine wirtschaftlichen Modelle, die seine Charakteristik, Anwendung und Wirkung verlässlich und für alle nutzbar beschreiben.

Das liegt sicher auch daran, dass der Faktor mit einem rationalen, linearen Denken nicht hinreichend erklärt werden kann. Er passt sozusagen nicht in die reale Welt. Aber wie positive Beispiele eindrucksvoll belegen, liegt darin genau seine ungewöhnliche Stärke. Richtig verstanden und umgesetzt, verhilft er einem Unternehmen nicht nur zu anhaltend guten Zahlen. Er führt bei den beteiligten Personen auch zu einer bisher nicht gekannten Zufriedenheit.

 

 

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Über den Autor

 

Hans-Jürgen Krieg ist Autor der Buchserie „Der kleine Igel“. Er coacht Unternehmen und Personen im Hinblick auf die praktische Nutzung ihrer spirituellen Potenziale. Mit seinem tiefgreifenden Verständnis für die Zusammenhänge des Lebens und seiner über 30 Jahren Erfahrungen im Geschäftsleben unterstützt er die Beteiligten beim Bau von Brücken, mit denen sie die reale Welt mit ihrer „inneren Quelle“ verbinden. www.ifef.de

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