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Der erste Eindruck kriegt keine zweite Chance

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Der erste Eindruck: Das ist auch der erste Händedruck. (Bild: Petra Bork / pixelio.de)

Der erste Eindruck zählt, egal ob im privaten oder im geschäftlichen Bereich. Der erste Eindruck beruht auf dem so genannten Primacy-Effekt: Wenn wir jemand Neues kennenlernen, dann sind wir zu Beginn des Gesprächs besonders aufmerksam und nehmen alles genau wahr. In der Folge können wir uns auch besser an die Informationen erinnern, die wir zu Beginn eines Kontaktes erhalten haben. Wenn wir Geschäftspartner oder Kunden zum ersten Mal von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen, dann ist dieser erste Eindruck besonders wichtig.

 

Das erste Treffen, der erste Eindruck

Stellen Sie sich vor: In zwei Wochen steht eine Geschäftsreise in die Niederlassung Ihrer Firma in den USA an. Dabei werden Sie zum ersten Mal auf Kunden, Geschäftspartner und Kollegen treffen, mit denen Sie bislang nur über Telefon oder E-Mail Kontakt hatten. Außerdem werden Sie eine Reihe von Präsentationen halten, bei denen Sie ein neu entwickeltes Produkt vorstellen werden. Natürlich sind Sie nervös: Denn Sie wollen unbedingt, dass der erste Eindruck, den Ihre Geschäftspartner von Ihnen haben, positiv ist. Zurecht: Denn laut einer Studie im Auftrag des Crowne Plaza Hotels sind 73 Prozent der befragten Geschäftsleute der Ansicht, dass der erste Eindruck entscheidend ist für den Erfolg eines Geschäftskontaktes.

Der erste Eindruck – 10 Tipps

Im Video gibt die Expertin für Wirkungskompetenz und Motivationsrednerin Monika Matschnig Tipps für einen gelungenen ersten Eindruck.

Quelle: YouTube

  1. Vermeiden Sie Blind Dates: Sammeln Sie vor dem ersten Treffen so viele Informationen wie möglich über Ihren Geschäftspartner. Nutzen Sie das Internet und soziale Medien dafür. Und prüfen Sie auch, welche Informationen Ihr Gegenüber über Sie im Netz findet.
  2. Bringen Sie sich vor dem Treffen in eine gute Stimmung, so dass Sie motiviert, entspannt und souverän wirken. Das gelingt Ihnen zum Beispiel mit Ihrer Lieblingsmusik.
  3. Sorgen Sie für eine angenehme Atmosphäre. Wenn Sie eine Präsentation halten, suchen Sie sich einen geeigneten Raum dafür und machen Sie sich vorab mit der Technik vertraut.
  4. Wählen Sie ein passendes Outfit. Je nach Branche und Kulturkreis kann das verschieden aussehen. Umso mehr wird es honoriert, wenn Sie sich mit den Gepflogenheiten vertraut gemacht haben. Grundsätzlich gilt: eine Frisur, die Gesicht und Augen möglichst wenig verdeckt, gepflegt manikürte Hände und bei Frauen ein dezentes Make-up sind nie falsch.
  5. Wenn Sie auf einem Empfang oder einem Kongress jemand Interessantes kennenlernen, dann starren Sie nicht auf Ihr Smartphone – das wirkt unsouverän und hinterlässt keinen guten Eindruck. Stecken Sie das Handy in die Tasche und konzentrieren sich voll auf Ihren Gesprächspartner.
  6. Sie möchten, dass Ihr Name bei Ihrem (potenziellen) Geschäftspartner in Erinnerung bleibt. Wenn Sie sich vorstellen, bauen Sie ihm deshalb eine Eselsbrücke, an die er sich erinnern wird! Das kann ganz einfach sein: „Kerner“ wie der „Kern“ zum Beispiel.
  7. Achten Sie auf Ihre Mimik: Ein Lächeln wirkt wahre Wunder! So hinterlassen Sie einen sympathischen ersten Eindruck.
  8.  Achten Sie auf Ihre Körpersprache: Der erste Eindruck ist auch der erste Händedruck. Der sollte fest sein, ohne dass Sie dem anderen die Mittelhandknochen brechen, aber eben auch kein toter-Fisch-Gefühl erzeugen. Wo stehen Sie im Raum: Sind Sie „mittendrin statt nur dabei“? Oder stehen Sie „mit dem Rücken zur Wand“?
  9. Auch Stimme und Sprache sind wichtig. Vor allem Frauen laufen Gefahr, in ein hohes Piepsen zu verfallen. Sprechen Sie eher tief, das wirkt seriöser. Vermeiden Sie es, mit der Stimme am Satzende nach oben zu gehen – es sei denn, Sie stellen tatsächlich eine Frage. Sonst hinterlassen Sie einen unsicheren Eindruck. Versuchen Sie nicht, einen Dialekt Ihres Gegenübers zu imitieren oder Ihren Dialekt komplett auszuschalten. Natürlich sollte man Sie verstehen können, aber Ihre Sprache sollte dennoch authentisch wirken.
  10. Small-Talk ist eine Kunst – wählen Sie ein passendes Thema. Befinden Sie sich im Freien, können Sie durchaus über das Wetter sprechen. In einem Raum mit Bildern an den Wänden können Sie ein Gespräch über Kunst beginnen -achten Sie einfach darauf, dass das Thema nicht an den Haaren herbeigezogen wirkt, sondern zur Umgebung und zum Rahmen passt.

Jetzt kann nichts mehr schief gehen! Wir wünschen viel Erfolg bei der nächsten Messe, dem nächsten Kongress oder auf Ihrer nächsten Geschäftsreise!

Katja Heumader

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