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Der Franchise-Betrieb heute: Bewährtes Modell mit Zukunft

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Das Franchise-Konzept existiert seit vielen Jahrzehnten, erreicht in Zeiten des steigenden Konsums allerdings ganz neue Höhen. Dank der Vielfalt an Unternehmen und Branchen gibt es für Unternehmer aller Bereiche die Gelegenheit, einen passenden Franchise-Partner zu finden. Und auch das Internet ist dabei behilflich. Was sollten Sie beim Franchise beachten?

Wichtig für Franchise-Nehmer: Ein etablierter Name als Zugpferd

Franchise bedeutet Lizenzbetrieb und diese Art von Unternehmung bietet Vorteile für beide Seiten. Schließlich gehören zu jeder Franchise zwei Beteiligte: Franchise-Geber und Franchise-Nehmer. Aus Sicht von Unternehmern, die daran interessiert sind, als Franchise-Nehmer zu arbeiten, sind vor allem die Pluspunkte dieser Seite interessant.

An erster Stelle ist dabei der etablierte Markenname zu nennen. Und all das, was damit verbunden wird: Wiedererkennungswert, Reichweite und Ruf sind von Anfang an vorhanden. Im Gegensatz zu neu gegründeten Marken starten diese Faktoren bei Franchise-Betrieben also nicht bei null. Wie wichtig das sein kann, zeigt sich zum Beispiel in der Gastronomie: Gerade im Segment der Fast-Food-Ketten ist das Franchise-Konzept weltweit an der Tagesordnung. Frisch eröffnete Betriebe sind für ihre Zielgruppe vom ersten Tag an erkennbar und können damit einige schwierige Stufen überspringen.

Organisatorische Vorteile sprechen für sich

Die zweite große Stärke des Franchise-Konzepts zeigt sich bei Einkauf, Beschaffung und Logistik. Franchise-Betriebe befolgen die von oben vorgegebenen Standards, sodass weder das Lieferantennetzwerk noch die Produktpalette neu entwickelt werden müssen. Mit der Unterschrift ist die gesamte Struktur sofort verfügbar. Der Aufwand ist damit wesentlich niedriger, die benötigte Zeit bis zum erfolgreichen Start deutlich kürzer, und das bei geringerem Risiko. Diese Aspekte sind bekanntlich bares Geld wert und sorgen dafür, dass Franchise-Betriebe relativ schnell in die Gewinnzone kommen können.

Diese steht in der Folge im Mittelpunkt und kann entsprechend optimiert werden. Denn: Im Franchise-Netzwerk ist eine hohe Vergleichbarkeit gegeben, sodass Unternehmer auf zahlreiche Erfahrungswerte zurückgreifen und diese für ihren eigenen Betrieb nutzen können. Es überrascht also nicht, dass das Franchise-Prinzip mit vielen Erfolgsgeschichten aufwartet, wie diese Top 10 zeigen. Und das ist nur logisch: Häufige Fehler sind bereits bekannt und können vermieden werden, während geschäftsfördernde Methoden ebenfalls auf Abruf bereit stehen.

Wichtig: Genau auf die Vertragsdetails achten – ohne Ausnahmen

In der Summe aller Eigenschaften, speziell beim Vergleich der Vor- und Nachteile, überwiegen also die Pro-Argumente. Dennoch setzt eine erfolgreiche Franchise eine intensive Vorbereitung voraus. Dabei wird deutlich, wie wichtig die Wahl des Franchise-Gebers ist. Denn bereits bei der Ausgestaltung des Vertrags gibt es große Unterschiede je nach Unternehmen und Branche. So sollten Franchise-Nehmer darauf achten, dass die Laufzeit für die Verträge klar geregelt ist, genau wie Angaben zum Kündigungsrecht und eine exakte Darstellung der Gebühren. Diese setzen sich nämlich aus mehreren Posten zusammen: So gibt es normalerweise eine Startgebühr, die fix definiert ist, und für die weitere Zeit eine Gebühr, die prozentual vom Umsatz abhängt.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist der sogenannte Gebietsschutz. Mit diesem wird vertraglich verhindert, dass sich andere Franchise-Nehmer im selben Gebiet niederlassen. Davon profitieren alle Beteiligten: Franchise-Nehmer brauchen keine Konkurrenz aus dem selben Haus zu befürchten und Franchise-Geber vermeiden Kannibalisierungseffekte.

 

Oliver Foitzik

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