Wirtschaft

Der Sport trägt in Deutschland 100 Mrd. Euro zur Wirtschaftsleistung (BIP) bei

Anlässlich eines Workshops im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wurden zwei Studien zu dem Thema Sport in Deutschland vorgestellt, die „Bedeutung des Spitzen- und Breitensports im Bereich Werbung, Sponsoring und Medienrechte“ sowie die „Wirtschaftliche Bedeutung des Sportkonsums in Deutschland“. Die beiden Studien zeigen dabei den erheblichen Beitrag der Sportbranche zu der heimischen Wirtschaftsleistung auf. Der durch den Sport ausgelöste Konsum beträgt rund 90 Milliarden Euro im Jahr, hinzu kommen 6 Milliarden Euro, die für Werbung, Sponsoring und Medienrechte ausgegeben werden. Damit liegt der Faktor Sport beinahe auf Augenhöhe mit der Tourismusbranche, die in Deutschland eine direkte Wertschöpfung von rund 100 Milliarden Euro besitzt, das entspricht 4,4% des BIP (inklusive Vorleistungen sogar 9,7% der Wertschöpfung und 12% der Beschäftigung).

Der Parlamentarische Staatssekretär beim BMWi, Ernst Burgbacher, kommentiert: „Sport und Sportvereine sind eine tragende Säule des Gemeinwohls und leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in Deutschland.“ Die Branche zeichnet sich dabei auch durch ein hohes Engagement des Mittelstands aus: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) tragen zusammen rund 75% des Sponsorings. Darüber hinaus sei auch die herausragende Bedeutung des Sports für die Integration und Chancengleichheit sowie auch für die Vermittlung von Werten unbestritten. Sport dient zudem auch der Förderung der Gesundheit, was angesichts der demographischen Entwicklung und Zunahme chronischer Erkrankungen von immer größerer Bedeutung sei. Die Ergebnisse der beiden Studien werden in Kürze auf der Homepage des Bundeswirtschaftsministeriums verfügbar sein. (Link zur Homepage des BMWi.)
(mb)
 

 

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