Themenserien

Der Tonfall: Der gute Ton des Unternehmens

Wie sieht der passende Tonfall für unseren Job oder für unser Unternehmen aus? Mit dieser Frage beschäftigt sich heute Kommunikationsexperte und Businesscoach Manuel Stöbel in seinem Beitrag zur Themenserie “Ihr guter Ton”. Er gibt Tipps, wie ein Unternehmen den richtigen Tonfall findet und verrät, warum es möglich ist, gemeinsam den gleichen guten Ton zu treffen.

 

Kann ein ganzes Unternehmen einen gemeinsamen Tonfall entwickeln? Können Dutzende Mitarbeiter sich wie in einem Chor der Unternehmensgeschicke annehmen? „Aber ja!“ ist die klare Antwort. Mit drei kleinen prägnanten Schritten lässt sich ein guter Anfang machen.

1. Was ist der Tonfall?

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Der passende Tonfall ist wichtig für den Erfolg. (Bild: Claudia Hautumm / pixelio.de)

Der Tonfall ist das, was die Stimme macht, wenn wir anfangen zu sprechen. Die Luft, die beim Sprechen aus dem Mund „fällt“, macht aus technischer Sicht den Tonfall unserer Stimme aus. Wenn Sie einen passenden Tonfall für Ihren Job finden möchten, ist die Grundlage, dass Sie einerseits Ihre Atmung beobachten lernen und andererseits die daraus resultierende Stimme. Dann stellen Sie sich die Frage: Passt das zu meinem Job?

2. Was ist der Eigenton?

Der Eigenton ist erstmal das, was im Moment aus Ihrem Hals heraus kommt. Ob das zu Ihnen und Ihrem Job passt, sei mal dahin gestellt. Wichtig ist, dass Sie akzeptieren, wie Ihr guter Ton (also Ihr momentaner Eigenton) heute und hier klingt. Unter 1. haben Sie Ihre Atmung beobachtet und herausgefunden, dass das mit Ihrem Tonfall zusammenhängt. Probieren Sie jetzt die drei grundlegenden Atemarten aus:

  • Brustatmung,
  • Bauchatmung,
  • Rippenatmung.

Legen sie jeweils eine oder beide Hände dorthin, atmen Sie tief ein und hören Sie sich sprechen. Wie ist der Unterschied zu Ihrer alltäglichen Sprechweise? Was passt besser zu Ihnen und Ihrem Job? Wie entwickelt sich Ihr Eigenton?

3. Was ist der echte gute Ton?

Der echte gute Ton ist letztlich ein echt guter Ton. Ein Tonfall, den Sie als angenehm, persönlich und auch als zu Ihrem Job passend empfinden. Sie erreichen Ihren guten Ton, indem Sie sich als erstes hinsetzen und spontan, ohne zu überlegen notieren, wie dieser sein sollte. Dann suchen Sie solange den richtigen Begriff, bis er für Sie und Ihren Job passend ist.

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Unterstützen Sie das Business Ihres Unternehmens durch wertschöpfende Kommunikation (Foto: © Manuel Stöbel)

Dieser Begriff muss sich gar nicht nach Stimme und Klang anhören. Zum Beispiel können die Begriffe „Mond“, „Eichhorn“ oder „Troll“ oder auch etwas ganz anderes gerade passend für Sie sein. Lassen Sie Ihrem Gefühl freien Lauf. Wenn Sie dann Ihre Vorstellung mit den Atemtechniken aus 2. kombinieren und mit Texten, Präsentationen oder Telefonformeln einfach und frei experimentieren, haben Sie schon eine echte gute Grundlage für einen echt guten Ton(fall).

 

Über Manuel Stöbel

Manuel Stöbel ist der gute Ton Ihres Unternehmens. Die signifikanten Ergebnisse seines Engagements sind wertschöpfende Kommunikation für Branding, Leadership, Softskills und Personality. Sein persönlicher Background, die Opernbühne und zwei Jahrzehnte Trainingserfahrung lassen bekannte Themen in neuen Blickwinkeln deutlich werden und schaffen stets eine Atmosphäre kreativer Effizienz.

Mehr über Manuel Stöbel finden Sie in seinem AGITANO-Expertenprofil und im Internet unter www.manuel-stoebel.de.

Katja Heumader

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