Deutschland

Der Traum von der eigenen Auto-Werkstatt

ÖPNV, Fernbuslinien, Carsharing und Mitfahrgelegenheiten zum Trotz. „Des Deutschen liebstes Kind“ ist und bleibt das eigene Auto. Und viele, die sich den Wunsch vom eigenen Pkw wahr erfüllt haben, träumen einen weiteren Traum. Den von der eigenen Werkstatt. Dazu eignet sich am besten die eigene Garage. Doch Obacht, so ein Umbau ist mit Auflagen verbunden und auch in puncto Arbeitsplatzgestaltung und Sicherheit ist auf ein paar wichtige Dinge wert zu legen.

Das Auto verschafft ein Gefühl von Unabhängigkeit und Freiheit

Kfz, Werkstatt
Das Auto ist dem Deutschen weiterhin lieb und teuer. Um sich selbst darum zu kümmern, würden viele gerne ihre Garage in eine Werkstatt umbauen. (Bild: Wilhelmine Wulff / pixelio.de)

Das Auto als Statussymbol ist tot, lang lebe das Auto als Statussymbol! Auf diesen Satz lässt sich das zentrale Ergebnis einer jüngst veröffentlichten Studie von Nielsen zusammenfassen. In dieser wurden Konsumenten bezüglich ihrer Sichtweise zum Thema Auto befragt. Dabei stellte sich heraus: die Mehrheit der Deutschen wünscht sich oder hat weiterhin ein eigenes Auto. Und das, obwohl es an Alternativen nicht mangelt (s. Einleitung).

Bemerkenswert: 85 Prozent der Befragten besitzen, eigenen Angaben zufolge, mindestens einen Pkw. Gut jeder vierte kann sogar mit zwei aufwarten und sechs von zehn Deutschen, die gar kein Auto besitzen, hätten gerne eines. Ingo Schier, Leiter von Nielsen Deutschland, über die Ergebnisse: „Die Möglichkeit von A nach B zu gelangen, […] , schafft ein Gefühl von Unabhängigkeit und Freiheit.“ Sowohl 79 Prozent der Autobesitzer als auch 64 Prozent der Befragten ohne Auto sagen: „Ich liebe Autofahren!“

Von der Garage zur eigenen Kfz-Werkstatt

Was man liebt, um das kümmert man sich am liebsten selbst. Getreu dem Motto „was man richtig gemacht haben will, macht man am besten selbst“ träumen  viele Autofahrer von der eigenen Kfz-Werkstatt. Dafür bietet sich naturgemäß die Garage an. Doch Vorsicht: nicht alles, was machbar ist, ist erlaubt. Denn mit dem Umbau liegt eine, wie es unter Juristen heißt, Nutzungsänderung vor. Dieses muss laut Gesetz beim Bauamt angezeigt werden. Ein weiterer juristischer Stolperstein auf den Weg zur eigenen Werkstatt, stellt das so genannte Garagenprivileg dar. Viele Bebauungspläne schreiben einen Mindestabstand zwischen eigenem Haus und Nachbargrundstück fest. Für Garagen gilt jedoch das „Privileg“, dass sie näher an das Nachbarhaus heranrücken dürfen – vorausgesetzt diese wird auch als Garage genutzt!

Werkzeuge und Ersatzteile – auf Ergonomie und Qualität achten

Sind die baurechtlichen Fragen geklärt geht es an die Einrichtung. Hier gilt es auf zweierlei zu achten. Zum einen auf ergonomische Gesichtspunkte. Dazu gehören höhenverstellbare Stühle oder Hocker beziehungsweise eine Werkbank. Damit – und mit der ergonomischen Anordnung von  Werkzeugen – beugt man Rückenschmerzen vor. Zum Gesundheitsschutz gehören Kopfhörer gegen Lärm sowie eine Schutzbrille (z.B. vor herumfliegende Metallsplitter). Nicht zuletzt bedarf es der richtigen Beleuchtung.

Damit aber nicht nur sicher gearbeitet, sondern auch sicher von A nach B und durch den TÜV gefahren werden kann, gilt es zum anderen auf Qualität in puncto Ersatzteile zu achten. Auf darauf spezialisierten Internetseiten wie Autoersatzteile.de werden aus diesem Grund ausschließlich Neuteile von führenden und bekannten Herstellern wie Bosch, Beru oder Sachs angeboten.

Christoph Schroeder

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