Wirtschaft

Deutsche Bahn rüstet gegen Metalldiebe auf

2010 wurden der Deutschen Bahn Schienen und Buntmetall im Wert von zehn Millionen Euro gestohlen. Grund sind die stark gestiegenen Rohstoffpreise. 2.500 Fälle wurden registriert, doppelt so viele wie noch 2009, 500 Täter wurden festgenommen. Dabei entsteht nicht nur ein unmittelbarer finanzieller Schaden, es kommt auch zu zahlreichen Verspätungen im Zugverkehr (2010: 8.000 Fälle). Nun setzt die DB als weltweit erstes Eisenbahnunternehmen eine „künstliche DNS“ zur Signatur ihrer Metallmaterialen ein. Diese besteht aus einem unsichtbaren Zahlencode, der nur mit einem speziellen Licht erkennbar ist. Dadurch können die Metalldiebe nicht erkennen, an welcher Stelle das Material gekennzeichnet ist, um die Markierung dann zu entfernen. Mittels dieser speziellen Kennzeichnung sollen dann sowohl die Diebesbanden, als auch die Hintermänner und Hehler ausgehoben werden. Insgesamt soll die Aufklärungsquote deutlich steigen.

 

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