Wirtschaft

Deutsche Bank Tochter soll Kurssturz in Südkorea verschuldet haben

Die Finanzmärkte sind leicht anfällig für Einflüsse von außen und innen.  Vor neun Monaten sollen in Südkorea vier Angestellte der Deutschen Bank das ausgenutzt und absichtlich einen Abfall des Leitindexes verursacht haben. Sie hätten den Markt am 10. November kurz vor Handelsschluss mit ausgedehnten Verkaufsaufträgen überflutet und so einen Kurssturz von 2,7% ausgelöst. Im Zuge des Wertverlustes sollen illegale Gewinne in Höhe von 28,5 Millionen Euro eingefahren worden sein. Die koreanische Staatsanwaltschaft hat deshalb Klage gegen die Maklerfirma Deutsche Securities Korea (SDK), einen der Südkoreanischen Mitarbeiter und drei Angestellten der Deutschen Bank erhoben, unter anderem auch gegen ein hochrangiges Mitglied des Deutsche-Bank-Büros in Hongkong. Die DSK bestreitet die Anschuldigungen, hat aber trotzdem Schritte gegen die beschuldigten Mitarbeiter angekündigt. Man habe weder von illegalen Geldgeschäften gewusst, noch solche autorisiert.

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