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Deutsche Handynetze: Welches das Richtige für Sie ist

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Während im beruflichen Kontext der Vertrag für ein Geschäftshandy oftmals über Rahmenverträge geklärt wird, stellt sich privat häufig die Frage: Welches Handynetz ist das Richtige? Welcher Tarif passt am besten zu den individuellen Bedürfnissen? Das gilt selbstverständlich auch dann, wenn die aktuellen Konditionen zu wünschen übrig lassen. Zentral bei der persönlichen Auswahl ist jedoch immer die tatsächliche Nutzung – und das Hinzuziehen möglichst aktueller Informationen zum Anbieter. Für eine bessere Vergleichbarkeit wurden die D-Netze von Telekom und Vodafone sowie O2 / E-Plus mehreren Tests zur Qualität und Leistung unterzogen: So schneiden die besten Handynetze in Deutschland ab.

Das richtige Handynetz: Was bei der Tarifwahl zu beachten ist

Bei der Wahl des richtigen Handynetzes geht es vorrangig um die eigenen Bedürfnisse. Einige Fragen, die sich bei der Auswahl des richtigen Handynetzes als hilfreich erweisen können, sind etwa:

  • Wie gut ist die lokale Abdeckung des jeweiligen Netzbetreibers in Ihrer Gegend?
  • Welche Anbieter und Netzbetreiber nehmen Ihre häufigsten Telefonkontakte in Anspruch?
  • Wie viele Gespräche mit welcher Länge führen Sie im Monat?
  • Nutzen Sie das Smartphone vorrangig als Kommunikationsmittel, oder nutzen Sie es verstärkt zum Surfen, für Streaming-Dienste oder zur Informationssuche?

Letzten Endes ist für die Wahl des optimalen Tarifs und des richtigen Handynetzes zentral, die relevanten Bedürfnisse zu erkennen – und realistisch einzuschätzen. Denn ansonsten gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Überschätzte Nutzung: Zu teurer Tarif im Vergleich zum tatsächlichen Verbrauch.
  • Unterschätzte Nutzung: Enorme Zusatzkosten für Leistungen, die über den Vertrag hinausgehen.

Deshalb darf die Wahl nicht allein nach rein formalen Kriterien erfolgen, sondern ist auch nach den jeweils individuellen Gewohnheiten und Nutzungsbedürfnissen unterschiedlich – auch etwa hinsichtlich der Option einer Smartphone-Versicherung.

Einstige Größen sind abgelöst

Eine Entscheidung gilt jedoch kaum ein für alle Mal: Allen Betreibern von Handynetzen in Deutschland scheint gemein zu sein, dass der Ausbau des LTE-Netze die oberste Priorität hat. Neben dieser größeren Baustelle gibt es jedoch auch die der zurecht mangelnden Kundenzufriedenheit: Im Zuge des Absturzes von O2 als einstige Spitzenmarke müssen sich beispielsweise O2-Kunden vermehrt mit folgenden Problemen auseinandersetzen:

  • Schlechter Service
  • Tagelang unerreichbare Hotlines
  • Mangelhafte Netzqualität
  • Ausfall von Internetanschlüssen
  • Störungen und Verbindungsfehler im Handynetz.

Einige der Problemstellungen sind offenbar auf die Integration des 2014 aufgekauften E-Plus-Netzes zurückzuführen. Das soll jedoch nicht heißen, dass der Service der anderen Anbieter einwandfrei wäre: Auch die Telekom hatte in Tests etwa Probleme mit der Erreichbarkeit über die Service Hotlines. Zudem ist seit Ende Juli diesen Jahres das Vorstandsteam bei O2 neu zusammengesetzt; der CEO der Muttergesellschaft Telefónica Deutschland gelobt starke Verbesserungen bis 2018. Derzeit darf man hier von einer guten Abdeckung bei schlechter Qualität ausgehen.

Über die beste Option immer aktuell informieren

Sowohl bei den Geräten selbst als auch bei den deutschen Handynetzen gilt genauso das Sprichwort: Nichts ist so beständig wie die Veränderung. Während wir an anderer Stelle bereits über den Abstieg des Business-Smartphone-Herstellers Blackberry berichteten, ist auch die Qualität des richtigen Handynetz-Anbieters von Höhen und Tiefen geprägt. Daher kann die Devise nur lauten: Wenn Sie mit Ihren aktuellen Konditionen unzufrieden sind, gilt es, die aktuellsten Informationen auszuwerten und so die optimale Alternative zu finden.

Beate Greisel

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