Wirtschaft

Deutsche Industrie wieder mit über 5 Mio. Beschäftigten

Die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Industrie erreichte zum ersten Mal seit der Finanzkrise wieder die Marke von 5 Millionen. Der Vizehauptgeschäftsführer des Deutschen- Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Volker Treier: „Die Krise ist verdaut. (…) Die Industrie steht sehr gut da.“ Laut dem Statistischen Bundesamt stieg die Zahl der Mitarbeiter des Verarbeitenden Gewerbes im Vorjahresvergleich um 94.600 (+1,9 Prozent) auf 5,005 Millionen Mitarbeiter und nähert sich damit wieder dem vor der Finanzkrise erreichten Beschäftigungsrekord (knapp 5,3 Millionen). Treier weiter: „Die Industrie steht unter Dampf: Die Auftragseingänge sind hoch, in vielen Branchen sind die Unternehmen überdurchschnittlich ausgelastet. Im Jahresschnitt dürften deshalb knapp 100.000 neue Jobs entstehen.“ Das größte Stellenplus wurde bei den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren erzielt (+5,2 Prozent), vor den Produzenten von Metallerzeugnissen (+4,2 Prozent), elektrischen Ausrüstungen (+3,8 Prozent) sowie Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+3,2 Prozent). Unterdurchschnittlich fiel dagegen der Beschäftigungszuwachs bei den beiden größten Branchen Maschinenbau (+1,0 Prozent) und Autoindustrie (+0,9 Prozent) aus. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden nahm bei gleicher Anzahl der Arbeitstage im Februar im Vorjahresvergleich um 7,0% auf 657 Millionen zu. Die Entgelte lagen mit 17,0 Milliarden Euro um 7,3 Prozent über dem Vorjahresmonat (als das Instrument der Kurzarbeit noch vielfach eingesetzt wurde, was die Entgelte gedrückt hatte).
 

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