Energie & Umwelt

Deutsche Smart-Grids: Sechs Modellprojekte testen die Zukunft

Der Ausbau des deutschen Stromnetzes zu einem sogenannten „Smart-Grid“ ist schon Vielen zu Ohren gekommen. Was sich dahinter verbirgt oder wie es aussehen soll ist aber oft nicht ganz klar. Zu diesem Zweck wurde "E-Energy – Smart Grids made in Germany" im Jahre 2008 von dem BMWi in Zusammenarbeit mit dem BMU ins Leben gerufen. Sechs Firmen, die ein Auswahlverfahren durchlaufen mussten, testen sechs Pilotprojekte in ganz Deutschland. Ziel dieser Projekte ist die Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien. Über Speicherung und Transport, bis zur Einspeisung von Erneuerbaren Energien, sollen die Initiativen das Verwalten und effektive Nutzen des Stromnetzes vereinfachen. Von Karlsruhe bis nach Cuxhaven reichen die Projekte und insgesamt beteiligen sich ungefähr 7.000 Haushalte an den zukunftsweisenden Aktivitäten. Das Investitionsvolumen für die Projekte beläuft sich auf insgesamt etwa 140 Millionen Euro. Das sogenannte Leuchtturmprojekt soll bis 2012 andauern. Dann sollen die beteiligten Firmen ihre Konzepte zur Marktreife entwickelt haben und ihre Wirtschaftlichkeit unter realen Bedingungen testen.

Von der Erstellung eines Energie-Internets bis zu einem Energiemanagement System, bei dem der Verbraucher seinen Stromverbrauch an den aktuellen Strompreis anpassen können, sind viele innovative Ideen dabei. Welche letztendliches durchführbar oder Praktikabel sind, wird die Zukunft zeigen.

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