Wirtschaft

Deutsche und New Yorker Börse machen vor Fusion Zugeständnisse

Die Deutsche Börse und NYSE Euronext wollen zur weltgrößten Börse fusionieren (Transaktionsvolumen: 6,7 Milliarden Dollar). Nun haben beide Seiten den Wettbewerbshütern der EU-Kommission weitreichende Zugeständnisse gemacht: Demnach wollen sich die beiden Partner von dem sich überschneidenden Anteil ihres jeweiligen Geschäfts bei Derivaten auf europäische Einzelaktien trennen. Damit soll ein funktionierender Wettbewerb im Bereich der europäischen Zins- und Aktienindex-Derivate sichergestellt werden. Demnach würde die NYSE Euronext ihr gesamtes europäisches Geschäft mit Derivaten auf Einzelaktien einschließlich Bclear abgeben, die Deutsche Börse würde sich dann wiederum von ihren entsprechenden Aktivitäten in den USA trennen.

Insgesamt 40 europäische und US-amerikanische Wettbewerbs- und aufsichtsrechtliche Behörden müssen dem Deal zustimmen. Die Wettbewerbshüter der EU-Kommission gelten als größte Hürde für den Zusammenschluss. Die Prüfung soll bis zum 23. Januar 2012 abgeschlossen sein.

 

 

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