Wirtschaft

Deutsche Wirtschaft verdoppelt Wachstum im ersten Quartal

Der Aufschwung hat laut einer Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW)  im ersten Quartal trotz Japan-Katastrophe, Libyen-Krieg und steigenden Rohstoffpreisen weiter angehalten. Im Vergleich zum Vorquartal werde das Wachstum voraussichtlich 0,9 Prozent betragen. Noch im Februar hatten die Ökonomen lediglich ein Plus von 0,6 Prozent vorausgesagt. Am Jahresende 2010 waren es nur 0,4 Prozent gewesen. Dabei werde die Dynamik von starken Nachholeffekten in der Baubranche dominiert. Das Bauhauptgewerbe konnte im Januar um 36 Prozent gegenüber dem Vormonat zulegen und damit den starken, wetterbedingten Einbruch zu Winterbeginn mehr als ausgleichen. Auch die Bestellungen aus dem Innland hätten weiter zugelegt und so der Industrie kräftige Impulse geliefert. Allerdings seien auch die Risiken für die Konjunktur in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen. Dazu gehören ein möglicher Super-GAU in gleich drei Reaktoren auf einmal in Japan, die anhaltenden gesellschaftlichen Umwälzungen in den ölreichen Staaten des Nahen Ostens sowie eine höhere Inflation. Experten erwarten für das laufende Jahr dennoch ein Wachstum von bis zu 3 Prozent.
 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.