Wirtschaft

Deutscher Gründerpreis 2011 geht erstmals an eine Frau

In diesem Jahr wurde der Gründerpreis zum zehnten mal verliehen – und erstmals an eine Frau. Die Initiatoren des Preises sind das ZDF, die Sparkassen, der Autobauer Porsche und das Magazin der „Stern“.

In der Kategorie „Start-up“ für Neugründungen wurde die Cegat GmbH aus Tübingen der Unternehmerin Saskia Biskup ausgezeichnet. Das Unternehmen untersucht für Ärzte die genetischen Ursachen von Krankheiten, um individuelle Therapien zu entwickeln. Dies sei die weltweit erste Geschäftsidee, die die neuen Möglichkeiten der schnellen Gen-Analyse mit der humangenetischen Diagnostik verbindet. Mit einem Gerät für die Hochdurchsatzsequenzierung von Erbgut sowie so genannten Diagnostik-Panels können sämtliche für eine Krankheit in Betracht kommenden Gene gleichzeitig entschlüsselt und auf bestimmte Krankheitsbilder hin untersucht werden.

Für sein Lebenswerk wurde der Heizungshersteller Martin Viessmann geehrt. Viessmann, das ein besonderes Augenmerk auf Umweltverträglichkeit legt, ist das einzige Familienunternehmen unter den drei führenden Heiztechnik-Herstellern Europas

In der Kategorie „Aufsteiger“ wurde die 4Jet Sales + Service GmbH aus Alsdorf in Nordrhein-Westfalen für ihre Technik der Bearbeitung von Oberflächen mit Lasertechnik ausgezeichnet.

Einen Sonderpreis gab es für die Hamburger Dialogue Social Enterprise GmbH. Das Unternehmen richtet Ausstellungen und Seminare in Dunkelheit oder Stille aus, die von Blinden oder Gehörlosen.
Geleitet werden.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.