Wirtschaft

Deutscher Schuldenstand Ende 2011 auf 79% des BIP gefallen

Durch das kräftige Wirtschaftswachstum in Höhe von 3,0% in 2011 sind auch die Steuereinnahmenin Deutschland stärker gestiegen als zunächst prognostiziert. Dadurch reduzierte sich die Neuverschuldung von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherung auf 1,0% des BIP, beziehungsweise 26,7 Milliarden Euro. Durch das starke Wachstum des BIP änderte sich auch die Relation aus Wirtschaftsleistung und Schuldenstand: Da das BIP stärker wuchs als die Neuverschuldung reduzierte sich der Schuldenstand von 83% auf 79%. Hinzu kommt, dass die Abwicklungsanstalten (Bad Banks) der Hypo Real Estate und der Westdeutschen Landesbank ihre Schulden 2011 um voraussichtlich 1,3 Prozentpunkte auf 8,9% des BIP abbauen konnten. Dennoch liegt die Staatsverschuldung Deutschlands damit immer noch über dem im EU-Stabilitätspakt festgelegten Grenzwert von 60% des BIP. Die Neuverschuldung soll nach 3,2% in 2009 und 4,3% in 2010 im laufenden Jahr 2012 – genau wie 2011 – erneut 1,0% betragen.
 

 

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