Wirtschaft

Deutschland: Verbesserung des Haushaltsdefizites 2011

Nach deutlich höheren Haushaltsdefiziten in den Vorjahren kann Deutschland, auch dank der guten Konjunktur, die Obergrenze des EU-Stabilitätspaktes einhalten. Nach Informationen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden beläuft sich das Staatsdefizit für 2011 auf 1%. Die in Maastricht vereinbarte Obergrenze für Neuverschuldungen darf nicht über 3% des Bruttoinlandsprodukts liegen. In Zahlen beliefen sich die neuen Schulden 2011 auf 25,8 Milliarden Euro. Analysten waren zunächst von einem höheren Minus von 26,7 Milliarden Euro ausgegangen.

Insgesamt betrachtet lag die Defizitlast bei Bund und Ländern, während hingegen die Gemeinden insgesamt einen leichten Überschuss erzielen konnten.

Besonders positiv verlief die Entwicklung bei der Sozialversicherung. Diese konnte im vergangenen Jahr, bedingt durch die gute Beschäftigungs- und Lohnentwicklung, mit einem Plus von 15,1 Milliarden Euro den höchsten Wert seit der Wiedervereinigung erzielen.

(sm)
 

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