Energie & Umwelt

Deutschland wird Emissionsreduktion um 40% bis zum Jahr 2020 übertreffen

Deutschland wird laut dem Bundesumweltministerium die Klimaschutz-Ziele bis 2020 deutlich übertreffen. Der IPCC, der Klima-Wissenschaftsrat der Vereinten Nationen, hat kürzlich noch einmal bekräftigt, dass zur Erreichung des 2-Grad-Ziels (eine maximale Erwärmung der Erde um zusätzliche zwei Grad Celsius) die Industriestaaten ihre Emissionen bis 2020 um mindestens 25 bis 40% gegenüber dem Referenzjahr 1990 reduzieren müssen. Deutschland hat sich bereits freiwillig das höhere Reduktionsziel von minus 40% zum Ziel gesetzt, wenn die EU bis dahin eine Reduktion um 30% erreichen  – lediglich Norwegen und Dänemark haben sich bislang vergleichbare Ziele gesetzt. Bis 2030 ist dann eine weitere Emissionsreduktion um 55%. bis 2040 um 70% und bis 2050 dann um 80 bis 95% gegenüber 1990 geplant.

Die Einsparungen bis zum Jahr 2010 haben rund 25% betragen. Zusammen mit den bereits angestoßenen Maßnahmen wird dies zu einer Reduktion der Treibhausgas-Emissionen um 35% bis 2020 führen. Mit den dann noch geplanten zusätzlichen Maßnahmen in den Bereichen Emissionshandel, Gebäudesanierung, Stromeffizienz, Kraft-Wärme-Kopplung und PKW-Standards kann das 40%-Ziel bis 2020 ohne große Schwierigkeiten erreicht werden.

Bundesumweltminister Norbert Röttgen: „Deutschland geht beim Klimaschutz weiter voran. Aus gutem Grund: Denn von Klimaschutz-Maßnahmen gehen kräftige Impulse für Wirtschaftswachstum, Innovation und Beschäftigung aus. Die weitere Verringerung des Primärenergieverbrauchs trägt zudem zu Kostensenkung und geringerer Importabhängigkeit der deutschen Wirtschaft bei.“ Sowie: „Die Energiewende hat gerade erst begonnen. Uns ist klar, dass wir noch weitere Maßnahmen ergreifen müssen. Für 2012 stehen insbesondere der Beschluss der EU-Effizienzrichtlinie, die Anhebung der Ziele beim EU-Emissionshandel, eine Novelle des Gesetzes zur Kraft-Wärme-Kopplung und des Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetzes sowie eine Novelle der Energieeinsparverordnung auf der Tagesordnung. Damit liegen wir bei den Umsetzungen der Maßnahmen, die wir im Energiekonzept beschlossen haben, voll im Plan.“

 

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