Wirtschaft

Deutschlands Jobmaschine „Mittelstand“: Fachkräftemangel drückt Wachstum

Der Mittelstandsreport 2011 der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), bei dem über 20.000 Unternehmen befragt wurden, zeugt von einer positiven Stimmung bei kleinen und mittelständischen Unternehmen.

91% der befragten Unternehmen gaben an, ihre aktuelle Belegschaft beizubehalten oder zu vergrößern. Nur 9% würden planen, Angestellte entlassen zu wollen. Vor allem die Binnenwirtschaft zeigt Bereitschaft, die Anzahl ihrer Beschäftigten zu erhöhen, wie z.B. kleine und mittelgroße Händler, Bauunternehmen sowie Hersteller von Schmuck, Musikinstrumenten und Spielwahren. Auch die exportorientierten mittelständischen Maschinenbauer und kleine und mittelgroße Chemieunternehmen haben ebenfalls vor, verstärkt Personal einzustellen.

Jedoch wird der gegenwärtige und weiter anhaltende Fachkräftemangel in Deutschland für die aufsteigenden Unternehmen immer deutlicher. 300.000 Arbeitsplätze sollen in den nächsten Monaten geschaffen werden. Eine beachtliche Zahl, die höher sein könnte, wenn genügend Fachkräfte zur Verfügung stehen würden. Der Mittelstand versucht dem Fachkräftemangel mit stärkeren Umwerben von Auszubildenden, Stipendien, Weiterbildung und besserer Vereinbarung von Familie und Beruf Herr zu werden.

Die detaillierten Ergebnisse der Befragung finden sie hier.

 

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