Wirtschaft

Deutschlands Schuldenberg von März bis Juli um 31,9 Mrd. gewachsen

Trotz des Rekordbooms Anfang des Jahres und den damit zusammenhängenden gestiegenen Steuereinnahmen um 8,5%, hat sich der Schuldenstand von Bund, Ländern und Kommunen weiter deutlich erhöht. Zum Ende des ersten Halbjahres wurde ein gesamter Schuldenstand von 2,072 Billionen Euro erreicht – 1,6% oder 31,9 Milliarden Euro mehr, als noch am 31. März, dem Ende des ersten Quartals.

Auf den Bund entfallen dabei Verbindlichkeiten im Wert von 1,338 Billionen Euro, ein Zuwachs von 25,4 Milliarden Euro oder 1,9%. Die Länder kommen auf einen Schuldenberg von 605,8 Milliarden Euro (+0,8%, bzw. 4,7 Mrd. Euro). Die Schulden der Kommunen stiegen um 1,4% (1,8 Mrd. Euro) auf 128,3 Milliarden Euro. Nicht mit eingerechnet sind laut dem Statistischen Bundesamt die kommunalen Zweckverbände sowie die gesetzliche Sozialversicherung.
 

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