Regionales

Die Bayrische Forschungsstiftung: Strom aus Abwärme

In der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften der Universität Bayreuth wird Bayerns Wirtschaftsminister Zeil einen Förderbescheid im Wert von rund 325.000 Euro an die Universität übergeben. Damit fördert die Bayrische Forschungsstiftung die Entwicklung von kleinen Kraftwerken, die die vormals ungenutzte Abwärme wirtschaftlich in Strom umwandeln können. „Wir brauchen solche innovativen Lösungen, um die großen Herausforderungen knapper werdender Rohstoffe und den Umbau der Energieversorgung erfolgreich bestehen zu können“, erklärt der Wirtschaftsminister. Bei diesem innovativen Projekt arbeiten die Universität Bayreuth, die Hochschule für angewandte Wissenschaften – Fachhochschule Amberg-Weiden und das weltweit aktive, mittelständische Unternehmen DEPRAG SCHULZ GmbH aus Amberg zusammen. Bei dem neu entwickelten "Organic Rakine Cycle" wird in dem Minikraftwerk nicht Wasser zum sieden gebracht sondern organische Flüssigkeiten, die einen niedrigeren Siedepunkt besitzen. So könne auch die etwas kältere Abwärme zur Verdampfung und Stromerzeugung verwendet werden. Die im Jahr 1990 gegründete Bayerische Forschungsstiftung hat bis Heute insgesamt 622 Projekte mit Fördermitteln in Höhe von 465 Millionen Euro unterstützt. Zusammen mit den Co-Finanzierungsanteilen der bayerischen Wirtschaft wurden Projekte mit einem Wert von insgesamt 1,035 Milliarden Euro auf den Weg gebracht.

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