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Die Bücher des Monats Januar 2012 – empfohlen von Managementbuch.de

Das Buchportal Managementbuch.de hat auch für Januar 2012 wieder eine Liste mit Büchern des Monats erstellt. Diese werden nachfolgend kurz vorgestellt:


Schluss mit Durchwursteln

Brian Tracy: Keine Ausreden!

" … Man möchte eine helle Pfeife kaufen, und kauft die dunkle – andere sind nicht da. Man möchte jeden Morgen dauerlaufen und tut es nicht. Beinah … beinah …" In seinem Gedicht "Ideal und Wirklichkeit" brachte Kurt Tucholsky auf den Punkt, was viele von uns quält: Wir verfolgen nicht unsere eigentlichen Ziele, sondern lassen uns hierhin treiben und dorthin. Aus anderem Holz geschnitzt ist Brian Tracy. Der amerikanische Erfolgsautor weiß, wie man Ziele setzt und sie auch erreicht. In "Keine Ausreden" zeigt er, was zu tun ist, um persönlich, beruflich und finanziell einen guten Wurf zu machen. Sehr animierend. Sehr plakativ. Sehr einleuchtend. Guter Input, wenn auf Ihrem Zettel für 2012 einige größere Brocken stehen. mehr

 

Was ist Willenskraft überhaupt

Roy F. Baumeister, John Tierney: Die Macht der Disziplin

Wo Brian Tracy in "Keine Ausreden" glasklare Handlungsanweisungen und Übungen liefert, kümmert sich der renommierte Psychologe Roy Baumeister um das, was hinter den Begriffen Disziplin und Willenskraft steckt. Viele hochinteressante Erkenntnisse aus der neuen Forschung (zum Beispiel, dass wir pro Tag zwischen drei und vier Stunden damit zubringen, Versuchungen zu widerstehen! Oder "Wo keine Glukose ist, da ist kein Wille" – was Konsequenzen für die Essgewohnheiten haben sollte). Ideal für alle, die mehr darüber wissen wollen, wie Selbstdisziplin wirkt und wie sie trainiert werden kann. Eingängig beschrieben, da der Wissenschaftler Baumeister mit John Tierny dafür einen Top-Journalisten an der Seite hatte. Ein gutes Buch, für alle, die sich intensiver mit dem Thema (Selbst-)Disziplin auseinandersetzen wollen! mehr

 

Der "Coaching Award 2011" geht an die Autorin Petra Bock 

Petra Bock: Mindfuck

Eine Spur härter geht es bei Petra Bock zu. "Mindfuck" nennt sie die Strategien, mit denen wir uns selbst sabotieren. Sieben solcher, leider nur allzu bekannter, "Mindfucks" hat sie identifiziert. Darunter die Strategie, die Zukunft in düstersten Farben zu malen (wenn ich meinen sicheren Job zugunsten meines Traumjobs aufgebe, werde ich verhungern). Oder das berühmte "Das haben wir immer so gemacht (Der "Regel-Mindfuck") oder der "Misstrauens-Mindfuck" (um ja nicht über den Tisch gezogen zu werden, verkriechen wir uns lieber im Schneckenhaus). Ob es wirklich so einfach ist, diese Strategien der Selbstsabotage über Bord zu werfen, wie die Autorin es vorschlägt, sei dahingestellt. Wichtig ist vor allem, sich selbst bewusst über die oft unbewussten Strategien zu werden. Wegen der klaren Sprache und der analytischen Schärfe wurde das Buch "Mindfuck" von der Coaching-heute Redaktion zudem zurecht als "Coachingbuch des Jahres" ausgezeichnet. Glückwunsch, Frau Bock! mehr

 

Der Charakter lässt sich womöglich nicht verändern, das Verhalten schon 

Kerry Patterson, Joseph Grenny, Ron McMillan, Al Switzler: Die Kunst, alles zu verändern

Ein hochinteressantes Buch, das es bis an die Spitze der New York Times-Bestsellerliste geschafft hat. Dreh- und Angelpunkt des Autorenteams um den renommierten Kerry Patterson ist die Verhaltensforschung. Wir können uns nicht immer gleich verhalten und dennoch andere Ergebnisse erwarten. Oder umgekehrt. Wenn wir uns anders verhalten, erhalten wir auch andere Ergebnisse. Eine nur scheinbare Banalität. Denn tatsächlich hängen viele Schwierigkeiten und Probleme an untauglichen aber eingeschliffenen Handlungsroutinen. Gute Nachricht: Schädliche Verhaltensroutinen lassen sich relativ leicht auf den Kopf stellen. Erstaunliche Erkenntnis: Wir können auf unser Umfeld (Familie, Kollegen, Mitmenschen) erstaunlich positiven Einfluss ausüben, wenn wir es nur richtig anstellen. Spannende Fallgeschichten extremer und ungewöhnlicher Wirksamkeit. mehr

"Erst grübeln, dann dübeln"

Wolfgang Hackenberg, Carsten Leminsky, Eibo Schulz-Wolfgramm: Key Message. Delivered

Sie kennen das wahrscheinlich: Die Zeit drängt, Sie schreiben ein Briefing per E-Mail aber was Sie von Ihren Kollegen oder Auftraggebern zurückbekommen, hat wenig mit dem zu tun, was Sie brauchen. Grund: Keiner hat gecheckt, um was es Ihnen geht. "Key-Message" ist deshalb weniger eine Anleitung für Präsentationen. Vielmehr ein toll aufgemachtes Lehrbuch für effektive Kommunikation. Wer also die Missverständnisse in seiner Abteilung oder seinem Unternehmen reduzieren und die Effektivität erhöhen will, spendiere seinen Mitarbeitern (und sich selbst) dieses Buch. Effekt: klare, präzise Kommunikation auf allen Kanälen, weniger Stress, weniger Zeitaufwand, bessere Ergebnisse. mehr 

 

Die Kraft einer Marke entscheidet über Erfolg und Nicht-Erfolg

Brand Planning

Ein starkes Buch, das ich allen Markenverantwortlichen, Unternehmern und Marketingfachleuten ans Herz lege. Herausragende Experten und Praktiker zeigen, wie Brand-Planning im digitalen Zeitalter funktioniert, wie moderne Marken aufgebaut und gepflegt werden müssen und wie man sie lebendig hält. Der Insights-Experte Stefan Baumann zeigt, wie man an die begehrten "Consumer Insights" kommt, Judd Labarthe weiht in die Kunst des Story-Tellings ein und Dirk Engel verrät, wie sich die Datenfülle für exaktes Planning nutzen lässt. Die Zukunft der Marke heißt Marke. Das gilt für lokale Marken genauso wie für globale. Für Kulturinstitute genauso, wie für die Automobilindustrie und für Onlineunternehmen. Und wie Marke geht, steht in diesem hervorragenden Buch. mehr  

 

Kein Orakel, sondern eine große Portion Nüchternheit 

Robert G. Hagstrom: Warren Buffett: Sein Weg. Seine Methode. Seine Strategie

Er ist so altmodisch wie erfolgreich. Und zeigt damit, dass trotz aller Chartanalysen und -techniken der gesunde Menschenverstand immer noch das beste Mittel ist, um an der Börse zu punkten. In diesem lehrreichen und spannenden Buch zeichnet und rechnet Robert G. Hagstrom die wichtigsten Anlageentscheidungen des "Value-Investors" Warren Buffet nach. Und er zeigt, dass hinter dem Orakel von Omaha ein nüchtern denkender Mensch steht. Einer, den die Kursentwicklung kaltlässt (was sagt die Vergangenheit schon über die Zukunft aus), einer, der Geschäftsberichten grundsätzlich misstraut. Einer, der die vermeintlich größten Chancen links liegen lässt, wenn sie sich nicht in seinem "Kompetenzradius" befinden. Keine Tricks, keine Guru-Allüren – aber unvergleichlich erfolgreich. Lesen und nachmachen! mehr

 

Nichts Neues unter der Sonne, gegaunert wurde schon immer

Kari Nars: Erschwindelte Milliarden

Die größten Finanzbetrüger aller Zeiten zwischen zwei Buchdeckeln versammelt. Zehn irre Biografien von zehn durchgeknallten Typen. Angefangen mit John Blunt, der mit der Luftnummer "South-Sea-Company" 1720 die Londoner Börse stürmte. Weiter geht es mit MacGregor (er nannte sich Gregor I.), der 1821 erfolgreich Grundstücke seines erfundenen Staates "Poyais" verkaufte (worauf sich ahnungslose Briten auf die gefährliche Reise zu ihrem vermeintlichen und teuer bezahlten Besitz nach Südamerika aufmachten). Ebenfalls taucht in diesem Kabinett der Skrupellosen Viktor Lustig auf, der es im Ernst schaffte, einem Pariser Schrotthändler den Eiffelturm zu verkaufen. Und Nummer zehn ist natürlich die unglaubliche Geschichte des Jahrhundertbetrügers Bernard Madoff, bei dem man sich regelrecht bewerben musste, um sein Geld zu verbrennen. Ein grandioses Buch über die Gerissenheit der einen und die Leichtgläubigkeit der anderen. mehr

 

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