Bauen & Wohnen

Die Immobilie als Altersvorsorge

Weisse Wohn Immobilie auf gruenem Grass vor orangefarbenem Himmel

Das Eigenheim als Rückzugsort für die Familie, die Unabhängigkeit von Vermietern und die günstigen Baudarlehen – das sind wichtige Argumente für den Immobilienkauf. Zudem gewinnt ein weiterer Aspekt immer stärker an Bedeutung: die Immobilie als Altersvorsorge. Lesen Sie hier, warum viele Deutsche im eigenen Heim die ideale Vorsorge sehen – und wo Risiken liegen.

Im Alter von der eigenen Immobilie profitieren

Wer während seiner Berufstätigkeit ein Haus kauft und abbezahlt, wohnt im Alter mietfrei – das Geld für die Miete kann für den Lebensunterhalt, für Reisen und Hobbys verwendet werden. Viele Arbeitnehmer befürchten zudem, dass die Leistungen der gesetzlichen Rente in Zukunft weiter sinken werden. So kommt es, dass 68 Prozent der Deutschen die eigene Immobilie als die bessere Altersvorsorge ansehen als die gesetzliche Rente. Das hat eine Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Bausparkasse Schwäbisch Hall ergeben.

Geringe Rendite bei Rentenversicherungen

Von den Angeboten zur privaten Vorsorge zeigen sich aktuell viele Anleger enttäuscht. Zinsabhängige Wertpapiere bringen kaum noch Rendite, Lebensversicherungen sind ein Auslaufmodell und der Aktienmarkt ist vielen Deutschen zu unsicher. Das macht die Investition in die eigene Immobilie umso attraktiver. Weitere Informationen zur Immobile als Vorsorge-Objekt finden Sie unter schwaebisch-hall.de.

Beim Wiederverkauf ist die Lage entscheidend

Wer die eigene Immobile zur Altersvorsorge nutzen möchte, sollte sich auch über die Risiken im Klaren sein. Entscheidend ist vor allem die Lage. Experten weisen darauf hin, dass nicht jeder Kaufpreis gerechtfertigt ist. Zum einen ist der Markt in vielen Regionen, vor allem in Ballungsräumen, bereits überhitzt. Zum anderen wird der demografische Wandel dazu führen, dass viele Immobilien in zwanzig oder dreißig Jahren nur schwer einen Käufer finden werden.

Wenn Hauseigentümer im Alter ihre Immobilie verkaufen wollen, weil das Haus zu groß ist oder sie intensive Betreuung benötigen, besteht das Risiko, dass sie einen geringeren Verkaufspreis erzielen als erwartet. In Wachstumsregionen und bei vielseitig nutzbaren Wohnungen und Häusern ist dieses Risiko geringer, entsprechende Immobilien sind daher für die Vorsorge fürs Alter besser geeignet als Liebhaberhäuser in Randgebieten.

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Christoph Schroeder

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