Historie

Die Jahrestage aus Politik und Weltgeschehen: 12. November

Auf AGITANO lassen wir täglich das Weltgeschehen wieder aufleben. In einem kurzen Überblick zeigen wir, was sich auf den Tag genau in den Jahren zuvor zugetragen hat. Einflussreiche Eckdaten zu politischen Ereignissen werden genauso in Erinnerung gerufen, wie besondere Daten des Weltgeschehens, Jahrestage etc. Heute: der 12. November.

Bild: Susanne Krekeler / pixelio.de

1202: Durch den Tod seines regierenden Bruders Knut VI. wird Waldemar II. neuer König in Dänemark.

1614: Mit dem Vertrag von Xanten wird der Jülich-Klevische Erbfolgestreit beigelegt und damit eine Auseinandersetzung auf europäischer Ebene abgewendet.

1673: Mit der Kapitulation des Festungskommandanten Daniel Dietrich von Landsberg zu Erwitte endet die Belagerung von Bonn im Holländischen Krieg. Die Franzosen büßen damit ihren Versorgungsweg über den Rhein in das Gebiet der Republik der Sieben Vereinigten Provinzen ein.

1793: Jean-Sylvain Bailly, früher erster Bürgermeister von Paris und zeitweiliger Präsident der Nationalversammlung, wird auf der Guillotine hingerichtet. Der Astronom ist mit am Vortag als „Königsfreund und gewalttätiger Unterdrücker der Volksfreiheit“ zum Tod verurteilt worden.

1841: Während des Ersten Anglo-Afghanischen Krieges beginnt die Belagerung von Dschalalabad.

1848: Die Frankfurter Nationalversammlung verabschiedet das Gesetz betreffend einer deutschen Kriegs- und Handelsflagge, das erstmals die Farben Schwarz-Rot-Gold als nationales Symbol vorschreibt.

1878: US-Präsident Rutherford B. Hayes entscheidet als von Argentinien gebetener Schiedsrichter im Streit über den Grenzverlauf im Gran Chaco zu Gunsten Paraguays und zu Lasten der Tripel-Allianz.

1893: Der Außenminister der Britisch-Indischen Verwaltung, Sir Henry Mortimer Durand legt eine neue Grenze zwischen Afghanistan und Britisch-Indien fest. Die Durand-Linie bildet bis heute weitgehend die Süd- und Ostgrenze Afghanistans.

1918: Die Bayerische Volkspartei (BVP) wird in Regensburg gegründet

1918: In Wien endet mit der Ausrufung der Republik Deutschösterreich die rund 600-jährige Herrschaft der Habsburger über Österreich.

1920: Italien und das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen schließen den Grenzvertrag von Rapallo. Die von italienischen Freischärlern unter Führung des Faschisten und Nationalisten Gabriele D’Annunzio besetzte Stadt Fiume, das heutige Rijeka, wird zum Freistaat erklärt.

1921: Die Washingtoner Flottenkonferenz der fünf führenden Seemächte tritt erstmals zusammen, um über Fragen der Rüstungskontrolle zu beraten.

1927: Leo Trotzki wird aus der KPdSU ausgeschlossen, was Josef Stalin zum uneingeschränkten Herrscher über die Sowjetunion macht.

1933: Die NSDAP führt eine Reichstagswahl durch, bei der nur sie wählbar ist, sowie eine „Volksabstimmung über den Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund“.

1944: Das größte deutsche Schlachtschiff, die Tirpitz, wird im Zweiten Weltkrieg bei Tromsø (Nordnorwegen) von britischen viermotorigen Lancaster-Bombern mit 5,4-Tonnen Bomben („Tallboys“) angegriffen und zum Kentern gebracht. Dabei kommen 1.204 Besatzungsmitglieder ums Leben.

1948: In den Tokioter Prozessen werden führende Personen der japanischen Armee wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt. Die sieben Todesurteile werden am 23. Dezember vollstreckt.

1948: Mit dem bislang einzigen Generalstreik in Westdeutschland demonstrieren mehrere Millionen Arbeitnehmer in der amerikanischen und der britischen Besatzungszone für Lohnerhöhungen und die Wiedereinführung der Preiskontrollen.

1955: Aushändigung der Ernennungsurkunden an die ersten 101 Freiwilligen der Bundeswehr in Andernach. Dies waren 2 Generalleutnante (Hans Speidel und Adolf Heusinger), 48 Stabsoffiziere, 40 Hauptleute , 5 Oberleutnante und 6 Unteroffiziere.

1968: Der sowjetische Staats- und Parteichef Leonid Breschnew verkündet auf dem fünften Parteitag der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei die so genannte Breschnew-Doktrin einer beschränkten Souveränität im sozialistischen Lager. Sie soll den Einmarsch von Truppen in die Tschechoslowakei im Prager Frühling rechtfertigen, weil eine Bedrohung des sozialistischen Systems bestanden habe.

1973: Nach dem Rücktritt von Vizepräsident Spiro Theodore Agnew nominiert US-Präsident Richard Nixon Gerald Rudolph Ford als Nachfolger.

1982: Der ehemalige KGB-Vorsitzende Juri Wladimirowitsch Andropow wird als Nachfolger des verstorbenen Leonid Breschnew Generalsekretär der KPdSU.

1990: Kaiser Akihito wird zum 125. Tennō von Japan proklamiert.

1990: Die Räumung dreier besetzter Häuser in Berlin führt zu Solidaritätsaktionen im Umfeld der damals größtenteils besetzten Mainzer Straße. Die folgenden Auseinandersetzungen der BesetzerInnen mit der Polizei kulminieren zwei Tage später in der Räumung der Mainzer Straße.

1991: In Dili, der Hauptstadt des heutigen Osttimor, kommt es zum Santa-Cruz-Massaker durch indonesische Sicherheitskräfte bei dem rund 270 Menschen getötet werden.

1992: Gegen Erich Honecker und fünf andere SED-Größen beginnt ein Prozess wegen des Schießbefehls an der innerdeutschen Grenze.

1994: Chandrika Bandaranaike Kumaratunga wird Staatsoberhaupt in Sri Lanka.

1995: In Aserbaidschan finden die ersten freien Parlamentswahlen statt.

1995: Als erster Staat, der keine koloniale Beziehung zum Vereinigten Königreich hatte, tritt Mosambik dem Commonwealth of Nations bei.

(Quelle: Wikipedia)

Marc Brümmer

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