Historie

Die Jahrestage aus Politik und Weltgeschehen: 16. November

Auf AGITANO lassen wir täglich das Weltgeschehen wieder aufleben. In einem kurzen Überblick zeigen wir, was sich auf den Tag genau in den Jahren zuvor zugetragen hat. Einflussreiche Eckdaten zu politischen Ereignissen werden genauso in Erinnerung gerufen, wie besondere Daten des Weltgeschehens, Jahrestage etc. Heute: der 16. November.

Bild: Susanne Krekeler / pixelio.de

42 v. Chr.: In der zweiten Schlacht bei Philippi wird Marcus Iunius Brutus von Octavian und Marcus Antonius entscheidend geschlagen. Das Zweite Triumvirat erringt damit die Herrschaft über das Römische Reich.

534: Der oströmische Kaiser Justinian I. gibt die überarbeitete Fassung des Codex Iustinianus heraus.

1532: Im Zuge der spanischen Eroberung Perus kommt es zur Schlacht von Cajamarca, bei der 4000 unbewaffnete Inkas von Francisco Pizarro und rund 170 Conquistadoren überfallen und niedergemetzelt werden; der Inkaherrscher Atahualpa und dessen Gefolgsleute geraten in Gefangenschaft.

1542: Eine Expedition der spanischen Marine unter Juan Rodríguez Cabrillo erreicht die Monterey Bay im Pazifik.

1632: In der Schlacht bei Lützen im Dreißigjährigen Krieg besiegen die Schweden unter Gustav II. Adolf die kaiserlichen Truppen Wallensteins, wobei jedoch der schwedische König fällt.

1700: Kaiser Leopold I. stimmt im so genannten Kontraktat zu, dass sich der brandenburgische Kurfürst Friedrich III. nach Erfüllen bestimmter Bedingungen künftig als König in Preußen bezeichnen darf und damit im Rang steigt.

1797: Friedrich Wilhelm III. wird nach dem Tod seines Vaters Friedrich Wilhelm II. König von Preußen.

1805: In der Schlacht bei Hollabrunn und Schöngrabern misslingt der Versuch der französischen Armee unter Marschall Joachim Murat, eine Vereinigung russischer und österreichischer Truppen im Dritten Koalitionskrieg zu unterbinden. In der danach folgenden Schlacht von Austerlitz kämpfen die Verbündeten vereint.

1808: Während einer Revolte gegen den türkischen Sultan Mahmud II. wird dessen Bruder und Vorgänger Mustafa IV. in Konstantinopel ermordet.

1808: Kaiser Napoleon Bonaparte erlässt den Code d’instruction criminelle, die französische Strafprozessordnung. Das Vorbild dieser Regelung führt in der Folge in den deutschen Staaten zum Ende der Inquisitionsverfahren.

1846: Die Republik Krakau wird vom Kaisertum Österreich aufgrund vertraglicher Vereinbarung mit Preußen und Russland annektiert.

1885: Ein abgeschlossener Handelsvertrag mit Frankreich und ein Streit einer britischen Gesellschaft mit König Thibaw sind Auslöser für den dritten Britisch-Birmanischen Krieg. Kolonialtruppen aus Britisch-Indien marschieren unter General Harry Prendergast in Birma ein.

1907: Das Oklahoma-Territorium wird mit dem Indianer-Territorium vereinigt und unter dem Namen Oklahoma als 46. Staat in die Vereinigten Staaten von Amerika aufgenommen.

1914: Der pazifistische Bund Neues Vaterland wird in Berlin gegründet. Dem Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, auf ein möglichst schnelles Ende des Ersten Weltkriegs hinzuwirken, gehören unter anderem Albert Einstein, Stefan Zweig und Clara Zetkin an.

1918: Graf Mihály Károlyi ruft die Republik Ungarn aus.

1919: Admiral Miklós Horthy rückt mit seinen Truppen in Budapest ein, das die Räteregierung als Folge des Ungarisch-Rumänischen Kriegs seit August verlassen hat. Horthy genießt als Konservativer das Einverständnis der Besatzungsmacht Rumänien.

1940: Ein Luftangriff der britischen Royal Air Force im Zweiten Weltkrieg auf Hamburg als Antwort auf die Bombardierung von Coventry zwei Tage zuvor fordert 233 Tote.

1940: Das Warschauer Ghetto ist von der Außenwelt vollständig abgeriegelt. Rund 350.000 Juden sind eingeschlossen.

1944: An der Westfront des Zweiten Weltkriegs beginnen die Alliierten die letztlich erfolglose Operation Queen. Die Städte Jülich und Düren werden im Zusammenhang mit der Offensive durch Bombenangriffe vollständig zerstört, Heinsberg schwer verwüstet.

1945: Die Verfassung der UNESCO wird von 37 Staaten in London beschlossen, in der als Aufgabe der UN-Spezialorganisation die Förderung von Bildung, Wissenschaft, Kommunikation, Information und Kultur festgelegt wird.

1951: In Ljouwert wird eine friesische Demonstration niedergeschlagen, das Ereignis geht als „Kneppelfreed“ (Westfriesisch für „Knüppelfreitag“) in die friesische Geschichte ein.

1954: Der Deutsche Bundestag wählt Eugen Gerstenmaier zu seinem Präsidenten. Er folgt im Amt auf den verstorbenen Hermann Ehlers.

1970: Hafiz al-Assad übernimmt durch einen Putsch die Macht in Syrien.

1976: Der Liedermacher Wolf Biermann wird nach kritischen Bemerkungen bei einem Konzert in Köln aus der DDR ausgebürgert.

1977: Der Tübinger Lehrer Hartmut Gründler verbrennt sich auf der Hamburger Mönckebergstraße vor der Petrikirche aus Protest gegen die Atompolik und insbesondere die Endlagerung.

1988: Benazir Bhutto wird Regierungschefin in Pakistan. Sie ist die erste gewählte Frau an der Spitze eines islamischen Staates.

1989: Die Todesschwadron Atlacatl Bataillon der Armee El Salvadors ermordet den regimekritischen Kanzler Ignacio Ellacuría der Jesuiten-Universität Universidad Centroamericana “José Simeón Cañas”. Sieben weitere im Gebäude anwesende Personen werden ebenfalls getötet, um keine Zeugen zu hinterlassen.

1992: Die Neonaziorganisation Nationalistische Front wird vom deutschen Bundesinnenminister Rudolf Seiters verboten.

1994: Emomalii Rahmon wird Staatspräsident in Tadschikistan.

1995: Oskar Lafontaine löst Rudolf Scharping als Bundesvorsitzender der SPD ab.

1997: Die Volksrepublik China lässt den Dissidenten Wei Jingsheng aus der Haft frei und schiebt ihn in die USA ab.

2001: Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder gewinnt im Bundestag die mit dem Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan verknüpfte Vertrauensfrage.

(Quelle: Wikipedia)

Marc Brümmer

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