Panorama

Die Jahrestage aus Politik und Weltgeschehen: 18. Juli

Auf AGITANO lassen wir täglich das Weltgeschehen wieder aufleben. In einem kurzen Überblick zeigen wir, was sich auf den Tag genau in den Jahren zuvor zugetragen hat. Einflussreiche Eckdaten zu politischen Ereignissen werden genauso in Erinnerung gerufen, wie besondere Daten des Weltgeschehens. Heute: 18. Juli.


586 v. Chr.
: Jerusalem, die Hauptstadt des Reiches Juda unter dem abtrünnigen Vasallenkönig Zedekia, wird von den Babyloniern unter Großkönig Nebukadnezar II. nach 2 1/2-jähriger Belagerung eingenommen.

387 v. Chr.: Das römische Heer wird in der Schlacht an der Allia von den Kelten vernichtend geschlagen. Unter dem Heerführer Brennus wird Rom in der Folge eingenommen und geplündert.

1290: In England wird ein antisemitischer Erlass des Königs Eduard I. verkündet, der alle Juden mit Frist bis Ende Oktober aus dem Land weist.

1620: In Graubünden beginnt der Veltliner Mord. Bei dem katholischen Aufstand im Veltlin kommen zwischen 300 und 600 Protestanten ums Leben.

1630: Kaiserliche Truppen unter Johann Graf von Aldringen und Rambold XIII. von Collalto erobern im Mantuanischen Erbfolgekrieg Mantua.

1658: In Frankfurt am Main wird Leopold I. zum römisch-deutschen Kaiser gewählt.

1670: Der Vertrag von Madrid beendet formell den Englisch-Spanischen Krieg (1654–1660). Jamaika und die Kaimaninseln werden als englischer Besitz von Spanien anerkannt; beide Parteien wollen den Handelsverkehr des Vertragspartners in der Karibik dulden.

1808: Die Schlacht von Bailén beginnt.

1812: Der Friedensvertrag von Örebro beendet den am 17. November 1810 auf Druck Napoleon Bonapartes erklärten Schwedisch-Britischen Krieg, in dem es keinerlei Schusswechsel zwischen beiden Seiten gab.

1879: Der Polarforscher Adolf Erik Nordenskiöld kommt mit seinem Schiff Vega aus dem Packeis wieder frei und kann die Erstdurchquerung der Nordostpassage fortsetzen.

1918: Am Tag nach der Ermordung der Zarenfamilie werden in Alapajewsk die Großfürstin Jelisaweta Fjodorowna, die Großfürsten Wladimir Pawlowitsch Paley und Sergei Michailowitsch Romanow sowie dessen Brüder Iwan, Konstantin und Igor von der Tscheka in einen Minenschacht gestoßen.

1924: Der Rote Frontkämpferbund der KPD wird gegründet.

1925: Im Franz-Eher-Verlag erscheint der erste Band von Hitlers Mein Kampf.

1942: Die USA erklären Ungarn, Bulgarien und Rumänien den Krieg.

1947: Die Exodus wird vor Tel Aviv von der britischen Marine aufgebracht.

1947: Die Vereinigten Staaten erhalten vom UN-Treuhandrat das Treuhandgebiet Pazifische Inseln anvertraut. Sie übernehmen ein Gebiet im Stillen Ozean, das vom Völkerbund bis 1944, als die Inseln im Pazifikkrieg von den USA erobert wurden, als Japanisches Südseemandat verwaltet wurde.

1969: Am fünften Tag des so genannten Fußballkriegs zwischen Honduras und El Salvador werden die Kämpfe eingestellt.

1972: In seinem Numerus-Clausus-Urteil fordert das deutsche Bundesverfassungsgericht eine bundesweite Verteilungsstelle für Studienplätze mit einheitlichen Auswahlkriterien – später als Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen realisiert.

1994: Bei einem Bombenanschlag auf das jüdische Zentrum in Buenos Aires kommen 88 Menschen ums Leben, über 150 werden verletzt.

2000: Erstmals eröffnet ein britisches Staatsoberhaupt eine Botschaft im Ausland. Königin Elisabeth II. übergibt offiziell die Britische Botschaft in Berlin als diplomatische Vertretung.

2002: Spanische Elitesoldaten stürmen die Petersilieninsel und vertreiben die 12 dort stationierten marokkanischen Soldaten. Damit endet der sogenannte „Petersilienkrieg“ unblutig.

2005: In seinem Urteil zum Europäischen Haftbefehl erklärt das deutsche Bundesverfassungsgericht das Gesetz zum Europäischen Haftbefehl für nichtig.

 

(Quelle: Wikipedia)

 

 

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