Panorama

Die Jahrestage aus Politik und Weltgeschehen: 24. Januar

Auf AGITANO lassen wir täglich das Weltgeschehen wieder aufleben. In einem kurzen Überblick zeigen wir, was sich auf den Tag genau in den Jahren zuvor zugetragen hat. Einflussreiche Eckdaten zu politischen Ereignissen werden genauso in Erinnerung gerufen, wie besondere Daten des Weltgeschehens. Heute: der 24. Januar.

 

41: Der römische Kaiser Caligula wird von der Prätorianergarde ermordet, am gleichen Tag wird sein Onkel Claudius zu seinem Nachfolger ausgerufen.

1076: Der römisch-deutsche König Heinrich IV. erklärt im Zuge des Investiturstreits auf dem Reichstag zu Worms Papst Gregor VII. für abgesetzt, wofür dieser ihn drei Wochen später mit dem Kirchenbann belegt.

1336: Durch den Tod seines Vaters Alfons IV. wird Peter IV. König von Aragonien.

1458: Die ungarischen Magnaten wählen Matthias Corvinus zum König im Königreich Ungarn.

1479: Der venezianische Doge Giovanni Mocenigo schließt Frieden mit dem Osmanischen Sultan Mehmed II. Die Republik Venedig muss auf die Argolis, Negroponte, Skutari und Lemnos verzichten und darüber hinaus jedes Jahr 10.000 Golddukaten Tribut zahlen.

1521: Ferdinand Magellan erreicht auf seiner Weltumrundung die Insel Puka-Puka in Polynesien.

1600: Der holländische Seefahrer Sebald de Weert erreicht die Falklandinseln und gibt ihnen den Namen Sebald Eilands, ein Name, der bis ins 19. Jahrhundert auf Seekarten Verwendung findet.

1607: Nach der Errichtung der Mannheimer Rheinschanze und der Festung Friedrichsburg werden der damit verbundenen neu ausgebauten Quadratestadt Mannheim von Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz die Stadtprivilegien verliehen.

1634: Kaiser Ferdinand II. entlässt den Herzog von Friedland, Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein, als Kommandeur der kaiserlichen Truppen im Dreißigjährigen Krieg, nachdem dieser in Verdacht geraten ist, einen Putsch zu planen.

1656: In der religiös motivierten ersten Schlacht von Villmergen besiegt in der Alten Eidgenossenschaft die Streitmacht der katholischen Orte die Truppen der reformierten Orte.

1742: Kurfürst Karl I. Albrecht von Bayern wird nach beinahe zweijährigem Interregnum in Frankfurt am Main als Karl VII. zum Kaiser gewählt. Er ist der erste nicht aus dem Haus Habsburg stammende Kaiser des Heiligen Römischen Reichs seit 1438.

1772: Das französische Staatsgebiet vergrößert sich um die Crozetinseln im Indischen Ozean. Benannt ist die Inselgruppe nach dem Offizier Jules Crozet. Sein Kommandant Marc-Joseph Marion du Fresne geht an der größten Insel Île de la Possession an Land und nimmt sie für Frankreich in Besitz.

1798: Die Révolution vaudoise ist der Auftakt für die Unabhängigkeit des Kantons Waadt von Bern.

1877: Die russische marxistische Revolutionärin Wera Iwanowna Sassulitsch schießt wegen der Misshandlung eines politischen Gefangenen auf General Theodore Trepow und verletzt ihn schwer. Sie wird wegen dieser Tat später freigesprochen.

1900: Obwohl sie sich vom Berg bereits zurückgezogen haben, besiegt eine demoralisierte Buren-Armee im Zweiten Burenkrieg in der Kapkolonie die gleichfalls demoralisierten Briten, die in Unkenntnis der Lage in der Schlacht von Spion Kop ebenfalls abgezogen sind.

1915: Im Gefecht auf der Doggerbank im Ersten Weltkrieg zwischen der deutschen Marine und der Royal Navy sinkt der deutsche Panzerkreuzer SMS Blücher.

1916: Oskar von Niedermayer und Werner Otto von Hentig gelingt es, mit dem Emir Habibullah Khan einen Freundschaftsvertrag zwischen dem Deutschen Kaiserreich und Afghanistan zu unterzeichnen. Das eigentliche Ziel der Niedermayer-Hentig-Expedition, den Eintritt Afghanistans in den Ersten Weltkrieg auf seiten der Mittelmächte, erreichen sie jedoch nicht.

1942: Bei der Seeschlacht vor Balikpapan im Pazifikkrieg erringt die neu gegründete ABDA-Flotte der Alliierten unter dem Kommando der ABDACOM zwar einen taktischen Sieg gegen Japan, kann dessen Expansion in Südostasien allerdings nicht aufhalten.

1950: Das Politbüro der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands beschließt die Bildung eines Ministeriums für Staatssicherheit in der DDR. Am 8. Februar bestätigt die Volkskammer der DDR diesen Beschluss einstimmig.

1952: In Deutschland tritt das Gesetz zum Schutz der erwerbstätigen Mütter in Kraft, das werdende und stillende Mütter vor ungesunder Beschäftigung schützen soll.

1962: 28 Männern, Frauen und Kindern der DDR gelingt die Flucht durch einen Tunnel nach West-Berlin.

1962: Die Volkskammer beschließt die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht in der DDR einschließlich Ost-Berlins.

1972: Im Dschungel von Guam wird der japanische Soldat Yokoi Shōichi gefunden, der dort seit der Ankunft der Amerikaner unter General Douglas MacArthur am 10. August 1944 in einer Höhle gelebt hat.

1977: In Madrid dringt zur Zeit der Transition in Spanien ein bewaffnetes Kommando der Alianza Apostólica Anticomunista in Tötungsabsicht in ein gewerkschaftsnahes Anwaltsbüro ein. Das Blutbad von Atocha kostet fünf Menschenleben, vier Personen werden angeschossen.

2004: Florian Gerster, der Chef der deutschen Bundesagentur für Arbeit wird wegen des Vorwurfs der Bestechlichkeit aus seinem Amt entlassen.

2006: Der Emir von Kuwait, Sa’ad al-Abdallah as-Salim as-Sabah, wird nach nur 10 Tagen wegen seiner Krebserkrankung vom kuwaitischen Parlament seines Amtes enthoben. Nachfolger wird sein Bruder Sabah al-Ahmad al-Dschabir as-Sabah.

2011: Bei einem tschetschenischen Terroranschlag am Flughafen Moskau-Domodedowo sterben durch einen Selbstmordattentäter 36 Menschen, 152 werden von der Explosion verletzt.

 

(Quelle: Wikipedia)

 

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